Besuch in Schweden

3. März 2010 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

Ein Besuch im schönen Schweden wird uns Deutschen seit Mitte Februar erleichtert. Wie genial ist das denn!? Schweden ein Land, wo ich immer schon mal hin wollte. Dank der norwegischen Fluggesellschaft Norwegian Air gibt es nun auch neue Direktflugverbindungen von Deutschland nach Norwegen, genauer gesagt von München nach Stockholm-Arlanda. Seit gut zwei Wochen wird jeweils an drei Tagen in der Woche (montags, mittwochs und freitags) eine Norwegian Airline direkt in die Hauptstadt fliegen. Nur knapp zweieinhalb Stunden beträgt die Flugzeit. Schnell wie ich war, habe ich auch gleich mal auf der Webseite der Airline nachgeschaut. Leider musste ich feststellen, dass der Flugplan nach Stockholm erst ab 7. Mai in Kraft tritt. Das heißt Flüge von München nach Stockholm können erst ab besagtem Tag online gebucht werden. Mmmmh,wie schade! :(

Wenigstens kann ich rechtzeitig zum Start der Nordischen Meisterschaften im Austernöffnen anreisen. :) Zumindest muss ich da nicht nach Stockholm fliegen was nämlich die falsche Richtung wäre. Die Meisterschaften werden am 1. Mai 2010 in der Nähe von Göteborg in Grebbestad, im Hotel Tanumstrand, ausgetragen. Das Event ist für die ganze Familie ausgelegt, da quasi jeder bei den Bootstouren oder dem Pflücken, Öffnen und Verkosten der Austern dabei sein kann. Bei den Meisterschaften kommt es in erster Linie auf Schnelligkeit an, aber die Genauigkeit ist mindestens genauso wichtig, um die Delikatesse nicht zu verletzen. Die Austern der schwedischen Bohus-Küste gehören zu den besten der Welt, weil sie dort im kalten Gewässer viel langsamer wachsen und gedeihen können, ein ausschlaggebendes Kriterium für delikate Austern.

Wer von Austern nicht genug bekommen kann, dem sei auch ein Besuch der Austernbar auf Käringö ans Herz gelegt. Die Austernbar bei Orust, bietet seinen Besuchern eigens gezüchtete Austern und Champagner an, die nach Bedarf in einer holzbeheizten Wanne mit Meerwasser und einem phantastischen Blick auf den Leuchtturm Måseskär serviert werden.

Die Sportlichen unter den Austernliebhabern haben sogar die Chance an einer Austernsafari teilzunehmen. Ziel der Safari sind die Austernbänke. Geübte Taucher mit Tauchschein können beim Pflücken der Delikatesse helfen und nach dem Fang an Ort und Stelle eine frische Kostprobe zu sich nehmen. Weitere Informationen zu Unterkunft, Veranstaltungen, Aktivitäten oder Sehnswürdigkeiten an der Westküste von Schweden.

Also liebe Austern-Fanatiker auf nach Schweden! Oder wollt ihr euch das entgehen lassen? ;)

Hier noch ein paar Schweden Impressionen :)

Bilder: © by Marlis Dülsen, Peter von Bechen, Birgit Heim, knipser5, Hermann/Pixelio

Resistenz bei Schweinegrippe

21. Dezember 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

Diese Nachricht, “Resistenz gegen Tamiflu” ließ nicht lange auf sich warten. Aus einer Uniklinik in Münster konnte jetzt die Resistenz vom Grippemittel Tamiflu bei zwei Patienten nachgewiesen werden. Nach der Verabreichung von Tamiflu beobachteten die Ärzte die Auswirkungen des Medikaments bei den Patienten und dokumentierten das. Anhand der Ergebnisse konnte nachgwiesen werden, wie schnell sich eine Resistenz gegen die aktuell verfügbaren Mittel aufbauen kann.
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Resistenz im Zusammenhang mit der Schweinegrippe Impfung bedeutet, die Veränderung des Virus während der Behandlung mit Tamiflu.
Daher wird davor gewarnt, das Medikament Tamiflu leichtfertig einzunehmen und es wirklich nur bestätigten Fällen des Schweinegrippe Virus die darüberhinaus auch chronisch krank sind, vorzubehalten.
Auch wenn in den letzen Wochen die Neuinfektionen eher abgeflaut sind, sollte die Schweinegrippe nicht verharmlost werden. Eine Impfung ist immer noch angebracht, da es ein guter Schutz ist, wenn die Medikamente im nächsten Winter ausgehen sollten und die Zahl der Infizierten erneut steigt.
Ich habe bis jetzt eine Impfung vor mir hergeschoben, weil ich es nicht für nötig gehalten habe. Trotz dieser Nachricht denke ich, dass ich weiterhin nicht zum Arzt gehen werde. Ich lebe gesund und bin es auch. Wasche mir so häufig es geht die Hände, wenn es mal nicht direkt geht, dann benutze ich ein Desinfektionsmittel für die Hände. Bisher ist alles super gelaufen und jeder Anflug einer Grippe konnte ich bisher abwehren. :)

Bild: © by Krümel/Pixelio

3 Tage Finnland Abenteuerreise

15. Dezember 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

rentierLiebe Freunde des Vodkas. Heute wollen wir euch einen Kurztrip nach Skandinavien, genauer gesagt Finlandia (Finnland), als Gewinn vorstellen. Wie jedes Jahr veranstaltet der Finlandia Vodka Hersteller eine Abenteuerreise in die eigene Heimat. Das Portal lesmads.de verlost dazu zwei Teilnahmen an diesem winterlichen Event.

Kurze Informationen zur 3-Tage-Abenteuerreise

Damit die Teilnehmer Einblicke in die finnische Reinheit und Lebensweise erhalten, dürfen Bewerber sicherlich nicht zimperlich sein. Die Aktivitäten die euch erwarten sind beispielsweise Rentierschlittenfahren, Schneemobil-Fahrten, Eisangeln und Huskyschlitten. Zur kleinen Entspannung der Vodka Finlandia Tour genießt ihr die finnische Sauna. Inklusive sind dabei Hotel und Anreise. Ob ihr den guten Wodka auch verköstigen dürft, bin ich mir nicht sicher, aber ihr dürft gespannt sein. ;)

Die neue limitierte “PURE Edition” ist das Endprodukt der Finlandia Vodka und der Viva con Agua, einer Initiative aus dem Umfeld des FC Sankt Pauli zum Schutz von Trinkwasser. Seit knapp einem viertel Jahr (September) machen sich Finlandia Vodka und Viva con Agua gemeinsam stark für reines Wasser. Übrigens wusste ihr das der Spirituosentrink aus reinem Gletscherwasser hergestellt wird?
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Wer gewinnen möchte, der sollte schon mal seine Emailadresse bereit halten. Allerdings müsst ihr mindestens 18 Jahre jung sein und im Zeitraum zwischen dem 18. und 20. Januar 2010 Zeit haben, dann schreibt einen Kommentar im Portal von LM bis Mittwoch 16. Dezember 20 Uhr.

Einen kleinen Vorgeschmack auf das was euch erwartet, hier noch ein Video vom 11. Finlandia Vodka Cup (Februar 2009).

Bild: © by rebel, Kerstin Dunst/Pixelio

Lebkuchen nach Traditionsart

9. Dezember 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

Lebkuchen, auch Pfefferkuchen, Gewürzkuchen oder Honigkuchen genannt, ist ein weihnachtliches Gebäck, das zur Advents- und Weihnachtszeit nicht fehlen darf. Es gibt viele verschiedene Variationen der Zubereitung. Im Handel werden Lebkuchen gefüllt, mit Schokolade überzogen, kandiert oder mit Nüssen, angeboten. Unter die bekanntesten fallen der Nürnberger Lebkuchen bzw. die Aachener Printen.
Geschmacklich ist der Lebkuchen in seinen Variationen sehr ähnlich. Es hängt im Grunde nur davon ab, wie die Verfeinerungen sind. Die Zutaten für das Grundrezept sind nämlich stets gleich. Lediglich die Mengenangabe von Nüssen und Mehl ist unterschiedlich. Bei den Gewürzen gibt es mittlerweile schon fertige Mischungen zu kaufen, was das Selberbacken von Lebkuchen erleichtert. Sie können aber auch im normalen Geschäft (Zimt, Nelken, Anis) einzeln erworben werden. Da es früher noch kein Backpulver gab, Erstverkauf Ende des 19. Jahrhunderts, kam als Triebmittel Hirschhornsalz oder Pottasche zum Einsatz, was teilweise heute noch der Fall ist. Wenn ihr also vorhabt Lebkuchen/Pfefferkuchen selber zu backen dann findet ihr im weiten Web bestimmt das richtige Rezept für euren Lebkuchen. Wie zum Beispiel das hier oder diese oder aber auch jenes.
lebkuchen

Aber das Beste ist natürlich das von meiner Mutter bzw. von meiner Oma, wie soll es auch anders sein. :) Ich freue mich immer schon das ganze Jahr über auf die “Pfefferkuchen”-Zeit. Vor allem geht es in der Zubereitung sehr fix. Die Fertigstellung dauert allerdings länger, da es nach traditioneller Art gebacken wird. So gehen “leider” auch zwei Tage dafür drauf, was sich aber im einmaligen Geschmack entlohnt. Der Teig selber enthält Mehl, Eier, Honig, die traditionellen Lebkuchengewürze, Orangeat, Zitronat (beides zerkleinert), Mandeln auch gemahlen. Alles vermischen und auf drei Bleche verteilen. Da lohnt der Aufwand, wenn man zum Schluss drei Bleche Lebkuchen heraus bekommt.
Früher hat meine Oma die Bleche über Nacht auf oder neben den Ofen gestellt. Die Nachwärme ist ausschlaggebend gewesen für das gute Gelingen. Heute stellt meine Mutter die Bleche bei geringer Temperatur in den Backofen, den sie alle paar Stunden zur Nachwärme anstellt. Einen Tag später müssen noch Mandeln gepflischt und auf dem Lebkuchen/Pfefferkuchen nach dem bekannten Muster aufgelegt werden, bevor das Blech, alle einzenlnd, im Backofen abgebacken werden. In einer luftdichten Dose ist der Lebkuchen/Pfefferkuchen noch mindestens vier Wochen haltbar.

Bild: © Ruth Rudolph/Pixelio

Schweinegrippe Impfung ja oder nein?

2. November 2009 von lifestyle  
Kategorie Essen & Trinken

Vergangene Woche sind die Impfungen der Schweinegrippe angelaufen. Doch wohl eher mit mäßigem Erfolg. In erster Linie sollten Ärzte, Krankenschwestern, Klinikpersonal und Polizisten geimpft werden. Alle willigen die eine Impfung gegen die Schweinegrippe in Erwägung ziehen, haben ab heute (02. November) die Möglichkeit. Allerdings haben einige Bundesländer, aufgrund von Engpässen bei der Impfstofflieferung, die Impfung auch erst heute starten können.

Bei vielen Bürgern stehen immer noch große Fragezeichen in den Gesichtern, wenn man sie über die Schweinegrippe Impfung befragt. Als da wären: Wie sehen die Schweinegrippe Impfung Nebenwirkungen aus? Wieviel kostet die Schweinegrippe Impfung? Ist die Schweinegrippe Impfung Pflicht?
impfung

Dass aufgrund dieser Unwissenheit die Arztpraxen überschaubar bleiben ist nur gut nachzuvollziehen, auch wenn der Impfstoff nun endlich bereit steht. Die Diskussionen in den Medien haben sicherlich einen großanteil daran, dass viele Bürger sich nicht impfen lassen wollen, oder?! Aber auch die Meldungen aus anderen Länder, beispielsweise der von Schweden, wo fünf Menschen unmittelbar nach der Schweinegrippe Impfung an den Nebenwirkungen gestorben waren. Die gestorbenen Patienten hatten bereits ein geschwächtes Herz-Kreislauf-System. Vorfälle dieser Art verunsichern um so mehr und ziehen starke Zweifel an der Wirksamkeit des Impfstoffes nach sich. Da ist nur klar, dass sich keiner freiwillig gegen die Schweinegrippe impfen lässt, wenn die Gefahr besteht dabei zu sterben.

Schweinegrippe Impfung ja oder nein? Wie steht ihr dazu?

Bild: &copy by seedo/Pixelio

Schweinegrippe zwingt Schulen in die Knie

10. September 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

Und schon wieder müssen Schulen wegen der Schweingegrippe geschlossen werden. Diesmal betrifft es Schüler und Schülerinnen aus Trier und Neumagen-Dhron. Vor gut einer Woche erst ist es zu Schließungen in Nordrhein-Westfalen gekommen.

Bei einer Klassenfahrt nach Stuttgart, wohbemerkt, haben sich 14 Schüler mit dem Schweinegrippe-Virus H1N1 infiziert. Daraufhin hat das Gesundheitsamt des Kreises Bernkastel-Wittlich die Schule in Neumagen-Dhron für den Rest der Woche geschlossen. Für die Schüler scheint es mehr “Spaß” als ernst zu sein. Doch die Kehrseite der Medaille zeigt, dass es nicht zu verharmlosen ist. In Europa werden derzeit 121 Todesfälle gezählt. Die Gefährdung einer Erkrankung an der Schweinegrippe liegt vermehrt im Bereich der jungen und alten Menschen. Aber auch Menschen mit Immunschwäche oder chronischen Belastungen sind gefährdet. Auffallend ist, dass auch gesunde Menschen an der Schweinegrippe erkranken. Daher stehen nach wie vor gutes lüften, häufiges Hände waschen und vermeiden von Menschenmassen ganz oben auf der Liste der Verbeugung gegen eine mögliche Infektion.

Genauso musste auch mit einem Gynamsium in Schweich verfahren werden. Hier hatten sich zwei Schüler mit der Schweinegrippe angesteckt. Ein Viertel der Klassenkameraden zeigte verdächtige Symptome, so dass beschlossen wurde, die gesamte Schulklasse vorerst nach Hause zu schicken, bis die Inkubationszeit überstanden ist. Der frühste Beginn des Schulalltags wird der Freitag in einer Woche sein, so rät das Gesundheitsamt.

Dass mit der Schweinegrippe nicht zu Spaßen ist fanden jetzt Wissenschaftler aus Londen (Iperial College) heraus. Demnach soll der Schweinegrippevirus schwere Lungenentzündungen auslösen können. Die Experten erforschten in einem Laborversuch, dass der Grippevirus auch Rezeptoren der tieferen Lunge befallen kann. Mit dieser Feststellung wird klar, dass das Schweinegrippevirus doch ansteckender ist als angenommen. Das Risiko der Infektion ist größer, wenn sich die Viren an vielen verschiedenen Rezeptoren niederlassen können. Aus der Sicht des Studienleiters Ten Feizi wird es erst dann gefährlich, wenn das Virus mutiert und sich stärker in der tiefen Lunge bindet. Denn dann könnten nämlich viel mehr Menschen als momentan Lungenentzündungen davon tragen die nicht mehr so harmlos verlaufen wie jetzt.

Lungenentzündungen kann man aber bestimmt nicht nur durch den Schweinegrippevirus bekommen. Bei Unachtsamkeiten während einer normalen Grippe (Husten/Bronchitis) kann es meines Erachtens auch so zu einer Lungenentzündung kommen, wenn diese nicht richtig auskuriert wird! Panik mache oder doch die Angst den Impfstoff nicht unters Volk zu bekommen?

Quelle: focus, topnews

Mangelnde Lust für Schweinegrippeimpfung

31. August 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

Im Oktober sollte es eigentlich so weit sein für die Impfung gegen die Schweinegrippe. Lange war nicht klar, wer die Kosten für die Impfstoffung gegen die Schweinegrippe bezahlen würde. Doch schließlich einigte man sich darauf, das Bund und Länder die Kosten tragen sollen. Allerdings bleibt die Frage nach der Übernahme von Mehrkosten bei der Grippe-Impfung offen.

Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery glaubt, dass die Impfaktion kein Renner wird. Umfragen zur Folge nach werden nur etwa 15 bis 20 Prozent der Gesamtbevölkerung der Aufforderung folgen. Das liegt unter Umständen auch daran, dass viele der Bevölkerung, vorwiegend die junge Generation, die Schweinegrippe als eine harmlose Grippe mit mildem Verlauf sehen. Um diesem Irrglauben entgegenzuwirken, wollen in den nächsten Wochen das Robert-Koch-Institut und das Bundesgesundheitsministerium, in Zusammenarbeit, Informationskampagnen durchführen. Mit dieser Aktion sollen vor allem junge Menschen überzeugt werden, deren Wille einer Schweinegrippe-Impfung nur bei 28 Prozent liegt.


Im Fokus stehen aber vorerst Risikogruppen, wie chronisch Kranke, Schwangere und medizinisches Personal sowie Polizisten und Feuerwehrleute. Jedoch ist es das Ziel der Gesundheitminister auch Personen die keiner Risikogruppe angehören mit zu bevorzugen. Es macht den Anschein einer Panikmache oder? Zwar gibt es in anderen Ländern schon eine neue gefährlichere Formen der Schweinegrippe, wo Patienten auf Intensivstation behandelt wurden, weil die Krankeheit auf die Lunge geschlagen war, wie die WHO kürzlich bekannt gab, aber im Endeffekt ist es ein Spiel mit der Wahrscheinlichkeit. Entweder man wird krank oder auch nicht. Ich jedenfalls sehe keinen Sinn in der Impfung und werde mich daher mit mehrmaligem Hände waschen am Tag schützen. Alles Geldeintreibung der Pharmazie! Wie seht ihr das?

Schweinegrippe lässt Absatz von Waschgel enorm ansteigen

26. August 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

waschgelDie Gefahr der Ansteckung an Schweinegrippe dürfte bald in Schulen und Kitas ansteigen. Denn Ende August enden in vielen Bundesländern die Sommerferien .

In Berlin sind alle Schulen und Kitas dazu angeleitet mehrmals täglich das Hände waschen ihrer Lehrer, Schüler und Kinder durchzuführen. Die hiesigen Gesundheitsämter werden stichprobenartig Kontrollen durchführen.

In Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Jugend und Bildung hat Regina Kneiding, Sprecherin Gesundheitverwaltung, Informationsmaterial für Schulen und Kitas zusammengetragen, um den richtigen Umgang mit der Schweinegrippe aufzuzeigen und nicht noch mehr Verwirrung entsteht. Aus den derzeitigen Informationen, die sich teilweise widersprechen, machten Kitas ihre eigenen Regeln und bestanden darauf, dass verschnupfte Kinder nur mit Grippetest in die Kita durften.


Solch ein Test ist aber nur dann notwendig, wenn die Kinder gerade von einer Reise zurückgekommen sind oder es schon Fälle im Verwandten- oder Freundeskreis gegeben hat.

Unter Umständen kann es aber auch zu Schulschließungen kommen, was man zu Beginn der Sommerferien schon in Berlin machen musste. Dies aber nur aufgrund von gehäuften Grippefällen. In anderen Ländern in Europa, Frankreich, plant man schon jetzt den Fernschulunterricht mit ein, wenn es zu Schulschließungen kommen sollte. Wobei es in Deutschland keine einheitlichen Strategien gibt. So hat jedes Bundesland seine eigenen Informationshefte.

Die Eltern müssen sich in jedem Fall darauf vorbereiten ihr Kind von der einen auf die andere Minute aus der Kita oder Schule abzuholen, sobald entsprechende Krankheitssymptome auftreten. Der Ausschluss besteht solange bis die Symptome abgeklungen sind. Daran lassen die Behörden keinen Zweifel. Auch in einem Familienurlaub mit Kleinkindern sollte man wachsam sein. Die Kleinen stecken sich schnell beim spielen mit anderen Kindern an. Gerade im Urlaub, wo man nicht immer kontrolliert, wo sich der Nachwuchs aufhält.

Der Verkauf von Waschgel lässt schon jetzt die Kassen höher schlagen. Bis zu 10 Millionen Produkte könnten dieses Jahr verkauft werden, das berichtete eine französische Tageszeitung. Im Vergleich zum vorherigen Jahr eine Verfünffachung. Immer mehr Apotheken, aber auch Zeitungshändler und Supermärkte platzieren die Gels in der Nähe der Kasse. Es ist aber noch umstritten, ob die Waschgels wirksamer sind als normales Wasser und Seife.


Quelle: Zeit Online
Bild: © by Andreas Morlok/Pixelio

Hände waschen schützt vor Schweinegrippe

23. Juli 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

schweinegrippeMittlerweile hat die Schweinegrippe ja den Status Pandemie erlangt. Täglich kommen neu infizierte Menschen hinzu. Gerade jetzt zur Hauptreisezeit in Deutschland steigen die Zahlen weiter an. Die beliebten Urlaubsort leiden darunter. Eine Flaute macht sich breit. Die Einnahmen der Touristen bleiben aus. Viele Hotels müssen in diesem Sommer wahrscheinlich mit finanziellen Einbußen rechnen.
Doch ist es wirklich so schlimm? Die Gefahr, dass im Herbst eine noch gefährlichere Form des Schweinegrippe Virus zurückkommt, ist sie größer als am Anfang des Jahres? Wie steht es um Tamiflu, dem Medikament das derzeit gegen die Schweinegrippe eingesetzt wird? Schaffen es die Forscher einen Impfstoff zu entwickeln? Fragen über Fragen die uns momentan wohl kaum einer beantworten kann, oder?

Nun wir können Ihnen die Angst etwas nehmen. Tom Jefferson, ein britischer Arzt und Epidemiologe, der seit 15 Jahren für die internationale Cochrane Collaboration, einem unabhängigen Netzwerk von Wissenschaftlern der Industrie und Interessenverbände, arbeitet, könnte uns Einschätzungen über die Schweinegrippe geben.
Jahrelang hat er Studien ausgewertet um herauszufinden, warum beispielsweise die Welt in Furcht vor der nächsten Grippe-Pandemie lebt, warum Seuchenkontrollbehörden die Aktivität von Influenza-Viren messen, und ob sie wirklich so gefährlich sind?
Schließlich fand er heraus, dass im Durchschnitt nur sieben Prozent der grippeartigen Erkrankungen von Influenza-Viren ausgelöst werden. Wo hingegen 93 Prozent von über 200 verschiedenen anderen Erregern erzeugt werden. Die jährliche Rate der “Grippetoten” in Deutschland zeigt, dass viele Menschen auch an den anderen genauso tödlich wirkenden Erregern verstorben sind.

Für Jefferson gibt es dafür keine wissenschaftliche Begründung, sondern nur eine Wirtschaftliche, die da Geld heißt! Es gibt nämlich gegen die Influenza-Viren einen Impfstoff und Medikamente. Allerdings gibt es für all die anderen Erreger der grippeartigen Symptome weder einen Impfstoff noch Medikamente. Was natürlich die Pharmaindustrie sehr freut.

Offen sei jedenfalls noch, ob die Schweinegrippe Impfung tatsächlich was bringt, dies kann aber nur der Ernstfall zeigen. Jefferson ist weiterhin zu dem Entschluss gekommen, dass Tamiflu im Durchschnitt die Dauer einer Grippe nur um einen Tag verkürzt. Die Nation gibt trotzdem Milliarden Beträge für die Bereitstellung eines Impfstoffs und für das Medikament Tamiflu aus.

Laut Jefferson gibt es aktuell einen viel einfacheren und vor allem billigeren Weg sich vor der Schweinegrippe zu bewahren. Stichwort Händewaschen! Häufiges Händewaschen oder das Tragen eines Mundschutzes halten mögliche Viren davon ab überhaupt übertragen zu werden. Während der Sars-Epidemie wurden mehrere Studien durchgeführt, die zum Ergebnis kamen, dass solche einfachen Mittel etwas bringen. Außerdem können so auch andere Erreger gar nicht erst an den Körper kommen.

Quelle: Spiegel
Bild: © by Manuel Gäck/Pixelio

Die Schweinegrippe – Infos, Facts und Hintergründe

28. April 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

Die Schweinegrippe, oder kurz der Virus H1N1 hält die ganze Welt in Atem. Die neue Grippeart, die für viele Menschen tödlich enden kann, breitet sich rasant aus. Lebelifestyle ist zwar grundsätzlich nicht mit dem Thema Krankheit befasst, dennoch möchten wir in diesem Artikel die Hintergründe erklären, Infektionswege aufzeigen und Fakten zur Schweinegrippe zusammentragen.

In diesem Artikel werden wir versuchen, die wichtigsten Fragen rund um den Erreger H1N1 zu klären: Woher kommt die Schweinegrippe, wie ansteckend ist die Schweinegrippe, wann kommt sie nach Deutschland und noch einige Fragen mehr.

Woher kommt die Schweinegrippe? Wie ist sie entstanden?

Um die Frage zu klären, woher diese neue Art der Grippe kommt und wie sie entstanden ist, müssen wir uns zunächst kurz mit den genetischen Eigenheiten von Mensch und Schwein auseinandersetzen. Die Wissenschaft hat festgestellt, das Hausschweine und Menschen einen sehr ähnlichen Gen-Code besitzen. Dass bedeutet, das Krankheiten, welche einen Menschen befallen können, genauso gut auch ein Schwein befallen können – und natürlich umgekehrt.

Der Infektionsweg – von der Vogelgrippe zur Schweinegrippe

Somit ist deutlich, dass auch Schweine sich mit einer Grippe/Erkältung anstecken können. Der Infektionsweg ist hier denkbar simpel, stammt das Schweinegrippevirus doch vom bekannten Vogelgrippe Virus ab. Mit der Vogelgrippe verseuchte Vögel verunreinigen mit ihrem Kot auch die Bereiche in denen Schweine gehalten und mit Fressen versorgt werden. Durch die Nahrung nimmt das Schwein den H1N1 Erreger auf und ist somit mit dem Virus infiziert. Das Schwein hat zu diesem Zeitpunkt eine “Erkältung”.

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