Mangelnde Lust für Schweinegrippeimpfung

31. August 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

Im Oktober sollte es eigentlich so weit sein für die Impfung gegen die Schweinegrippe. Lange war nicht klar, wer die Kosten für die Impfstoffung gegen die Schweinegrippe bezahlen würde. Doch schließlich einigte man sich darauf, das Bund und Länder die Kosten tragen sollen. Allerdings bleibt die Frage nach der Übernahme von Mehrkosten bei der Grippe-Impfung offen.

Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery glaubt, dass die Impfaktion kein Renner wird. Umfragen zur Folge nach werden nur etwa 15 bis 20 Prozent der Gesamtbevölkerung der Aufforderung folgen. Das liegt unter Umständen auch daran, dass viele der Bevölkerung, vorwiegend die junge Generation, die Schweinegrippe als eine harmlose Grippe mit mildem Verlauf sehen. Um diesem Irrglauben entgegenzuwirken, wollen in den nächsten Wochen das Robert-Koch-Institut und das Bundesgesundheitsministerium, in Zusammenarbeit, Informationskampagnen durchführen. Mit dieser Aktion sollen vor allem junge Menschen überzeugt werden, deren Wille einer Schweinegrippe-Impfung nur bei 28 Prozent liegt.


Im Fokus stehen aber vorerst Risikogruppen, wie chronisch Kranke, Schwangere und medizinisches Personal sowie Polizisten und Feuerwehrleute. Jedoch ist es das Ziel der Gesundheitminister auch Personen die keiner Risikogruppe angehören mit zu bevorzugen. Es macht den Anschein einer Panikmache oder? Zwar gibt es in anderen Ländern schon eine neue gefährlichere Formen der Schweinegrippe, wo Patienten auf Intensivstation behandelt wurden, weil die Krankeheit auf die Lunge geschlagen war, wie die WHO kürzlich bekannt gab, aber im Endeffekt ist es ein Spiel mit der Wahrscheinlichkeit. Entweder man wird krank oder auch nicht. Ich jedenfalls sehe keinen Sinn in der Impfung und werde mich daher mit mehrmaligem Hände waschen am Tag schützen. Alles Geldeintreibung der Pharmazie! Wie seht ihr das?

Schweinegrippe lässt Absatz von Waschgel enorm ansteigen

26. August 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

waschgelDie Gefahr der Ansteckung an Schweinegrippe dürfte bald in Schulen und Kitas ansteigen. Denn Ende August enden in vielen Bundesländern die Sommerferien .

In Berlin sind alle Schulen und Kitas dazu angeleitet mehrmals täglich das Hände waschen ihrer Lehrer, Schüler und Kinder durchzuführen. Die hiesigen Gesundheitsämter werden stichprobenartig Kontrollen durchführen.

In Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Jugend und Bildung hat Regina Kneiding, Sprecherin Gesundheitverwaltung, Informationsmaterial für Schulen und Kitas zusammengetragen, um den richtigen Umgang mit der Schweinegrippe aufzuzeigen und nicht noch mehr Verwirrung entsteht. Aus den derzeitigen Informationen, die sich teilweise widersprechen, machten Kitas ihre eigenen Regeln und bestanden darauf, dass verschnupfte Kinder nur mit Grippetest in die Kita durften.


Solch ein Test ist aber nur dann notwendig, wenn die Kinder gerade von einer Reise zurückgekommen sind oder es schon Fälle im Verwandten- oder Freundeskreis gegeben hat.

Unter Umständen kann es aber auch zu Schulschließungen kommen, was man zu Beginn der Sommerferien schon in Berlin machen musste. Dies aber nur aufgrund von gehäuften Grippefällen. In anderen Ländern in Europa, Frankreich, plant man schon jetzt den Fernschulunterricht mit ein, wenn es zu Schulschließungen kommen sollte. Wobei es in Deutschland keine einheitlichen Strategien gibt. So hat jedes Bundesland seine eigenen Informationshefte.

Die Eltern müssen sich in jedem Fall darauf vorbereiten ihr Kind von der einen auf die andere Minute aus der Kita oder Schule abzuholen, sobald entsprechende Krankheitssymptome auftreten. Der Ausschluss besteht solange bis die Symptome abgeklungen sind. Daran lassen die Behörden keinen Zweifel. Auch in einem Familienurlaub mit Kleinkindern sollte man wachsam sein. Die Kleinen stecken sich schnell beim spielen mit anderen Kindern an. Gerade im Urlaub, wo man nicht immer kontrolliert, wo sich der Nachwuchs aufhält.

Der Verkauf von Waschgel lässt schon jetzt die Kassen höher schlagen. Bis zu 10 Millionen Produkte könnten dieses Jahr verkauft werden, das berichtete eine französische Tageszeitung. Im Vergleich zum vorherigen Jahr eine Verfünffachung. Immer mehr Apotheken, aber auch Zeitungshändler und Supermärkte platzieren die Gels in der Nähe der Kasse. Es ist aber noch umstritten, ob die Waschgels wirksamer sind als normales Wasser und Seife.


Quelle: Zeit Online
Bild: © by Andreas Morlok/Pixelio

Hände waschen schützt vor Schweinegrippe

23. Juli 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

schweinegrippeMittlerweile hat die Schweinegrippe ja den Status Pandemie erlangt. Täglich kommen neu infizierte Menschen hinzu. Gerade jetzt zur Hauptreisezeit in Deutschland steigen die Zahlen weiter an. Die beliebten Urlaubsort leiden darunter. Eine Flaute macht sich breit. Die Einnahmen der Touristen bleiben aus. Viele Hotels müssen in diesem Sommer wahrscheinlich mit finanziellen Einbußen rechnen.
Doch ist es wirklich so schlimm? Die Gefahr, dass im Herbst eine noch gefährlichere Form des Schweinegrippe Virus zurückkommt, ist sie größer als am Anfang des Jahres? Wie steht es um Tamiflu, dem Medikament das derzeit gegen die Schweinegrippe eingesetzt wird? Schaffen es die Forscher einen Impfstoff zu entwickeln? Fragen über Fragen die uns momentan wohl kaum einer beantworten kann, oder?

Nun wir können Ihnen die Angst etwas nehmen. Tom Jefferson, ein britischer Arzt und Epidemiologe, der seit 15 Jahren für die internationale Cochrane Collaboration, einem unabhängigen Netzwerk von Wissenschaftlern der Industrie und Interessenverbände, arbeitet, könnte uns Einschätzungen über die Schweinegrippe geben.
Jahrelang hat er Studien ausgewertet um herauszufinden, warum beispielsweise die Welt in Furcht vor der nächsten Grippe-Pandemie lebt, warum Seuchenkontrollbehörden die Aktivität von Influenza-Viren messen, und ob sie wirklich so gefährlich sind?
Schließlich fand er heraus, dass im Durchschnitt nur sieben Prozent der grippeartigen Erkrankungen von Influenza-Viren ausgelöst werden. Wo hingegen 93 Prozent von über 200 verschiedenen anderen Erregern erzeugt werden. Die jährliche Rate der “Grippetoten” in Deutschland zeigt, dass viele Menschen auch an den anderen genauso tödlich wirkenden Erregern verstorben sind.

Für Jefferson gibt es dafür keine wissenschaftliche Begründung, sondern nur eine Wirtschaftliche, die da Geld heißt! Es gibt nämlich gegen die Influenza-Viren einen Impfstoff und Medikamente. Allerdings gibt es für all die anderen Erreger der grippeartigen Symptome weder einen Impfstoff noch Medikamente. Was natürlich die Pharmaindustrie sehr freut.

Offen sei jedenfalls noch, ob die Schweinegrippe Impfung tatsächlich was bringt, dies kann aber nur der Ernstfall zeigen. Jefferson ist weiterhin zu dem Entschluss gekommen, dass Tamiflu im Durchschnitt die Dauer einer Grippe nur um einen Tag verkürzt. Die Nation gibt trotzdem Milliarden Beträge für die Bereitstellung eines Impfstoffs und für das Medikament Tamiflu aus.

Laut Jefferson gibt es aktuell einen viel einfacheren und vor allem billigeren Weg sich vor der Schweinegrippe zu bewahren. Stichwort Händewaschen! Häufiges Händewaschen oder das Tragen eines Mundschutzes halten mögliche Viren davon ab überhaupt übertragen zu werden. Während der Sars-Epidemie wurden mehrere Studien durchgeführt, die zum Ergebnis kamen, dass solche einfachen Mittel etwas bringen. Außerdem können so auch andere Erreger gar nicht erst an den Körper kommen.

Quelle: Spiegel
Bild: © by Manuel Gäck/Pixelio

Die Schweinegrippe – Infos, Facts und Hintergründe

28. April 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

Die Schweinegrippe, oder kurz der Virus H1N1 hält die ganze Welt in Atem. Die neue Grippeart, die für viele Menschen tödlich enden kann, breitet sich rasant aus. Lebelifestyle ist zwar grundsätzlich nicht mit dem Thema Krankheit befasst, dennoch möchten wir in diesem Artikel die Hintergründe erklären, Infektionswege aufzeigen und Fakten zur Schweinegrippe zusammentragen.

In diesem Artikel werden wir versuchen, die wichtigsten Fragen rund um den Erreger H1N1 zu klären: Woher kommt die Schweinegrippe, wie ansteckend ist die Schweinegrippe, wann kommt sie nach Deutschland und noch einige Fragen mehr.

Woher kommt die Schweinegrippe? Wie ist sie entstanden?

Um die Frage zu klären, woher diese neue Art der Grippe kommt und wie sie entstanden ist, müssen wir uns zunächst kurz mit den genetischen Eigenheiten von Mensch und Schwein auseinandersetzen. Die Wissenschaft hat festgestellt, das Hausschweine und Menschen einen sehr ähnlichen Gen-Code besitzen. Dass bedeutet, das Krankheiten, welche einen Menschen befallen können, genauso gut auch ein Schwein befallen können – und natürlich umgekehrt.

Der Infektionsweg – von der Vogelgrippe zur Schweinegrippe

Somit ist deutlich, dass auch Schweine sich mit einer Grippe/Erkältung anstecken können. Der Infektionsweg ist hier denkbar simpel, stammt das Schweinegrippevirus doch vom bekannten Vogelgrippe Virus ab. Mit der Vogelgrippe verseuchte Vögel verunreinigen mit ihrem Kot auch die Bereiche in denen Schweine gehalten und mit Fressen versorgt werden. Durch die Nahrung nimmt das Schwein den H1N1 Erreger auf und ist somit mit dem Virus infiziert. Das Schwein hat zu diesem Zeitpunkt eine “Erkältung”.

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Bier macht schön!

28. April 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

bierOk, tief im Inneren wussten wir es ja schon lange: Bier macht schön! Es gibt in Deutschland wohl kaum ein anderes alkoholisches Getränk, was mehr konsumiert wird als Bier.
Aber Bier kann noch mehr: schon zu Omas Zeiten wusste man, dass eine Bierspülung die Haare nach dem Waschen schön geschmeidig und glänzend macht.
Hopfen, einer der Hauptbestandteile im Bier, wirkt beruhigend auf die Nerven. Die im Bier enthaltene Bierhefe spendet der Haut Feuchtigkeit und wirkt pflegend. Überhaupt kann die Bierhefe eine ganze Menge: sie enthält einige gesundheitsfördernde Stoffe. 15 Mineralstoffe enthalten sie, dazu Spurenelemente wie Selen, Magnesium, Zink und Kupfer.
Außerdem hat Bierhefe die extrem positive Eigenschaft, so gut wie kein Fett und Cholesterin zu besitzen.
Wer jetzt denkt „viel hilft viel”, liegt hier natürlich falsch: zuviel Bierkonsum ist natürlich überhaupt nicht gut, und einen Bierbauch braucht wirklich niemand.

Immerhin hat Bier jedoch nur 42 kcal pro 100 Milliliter, das ist weniger als bei anderen Getränken wie Cola, Wein oder Vollmilch. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt 20 Gramm Alkoholgenuss pro Tag, das sei unbedenklich, ja sogar gesundheitsfördernd. Frauen sollten nur die Hälfte der empfohlenen Menge trinken.
Also bleiben wir doch lieber bei der gesunderen äußerlichen Bieranwendung. Immer mehr Wellness- und Beauty-Reiseveranstalter wie beispielsweise www.beauty24.de nehmen Bier als Wellness-Anwendung mit in ihr Programm auf und bieten Bierbäder oder Hopfen-Packungen an.
Übrigens: am 23. April war Tag des Bieres, vielleicht merken Sie sich das Datum einfach schon mal für nächstes Jahr und schenken ihrem Liebsten einfach mal ein Bierbad in einem Wellnesshotel?!

Bild: © by tirot / Pixelio

Die 10 besten Tipps für das Grillen

22. April 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

Sommer, Sonne, ein kühles Bierchen und dazu leckeres Grillfleisch! Endlich startet die Grillsaison wieder – wie lange haben wir uns darauf gefreut? Doch wie in jedem Jahr wird es auch in dieser Grillsaison wieder einiges geben, was falsch gemacht wird. LebeLifeStyle.de gibt Euch die besten Tipps für einen rundum gelungenen Grillabend.

Man standing at barbecue grill


Grill-Tipp 1
Der Grill muss in jedem Fall auf einer sicheren, nicht brennbaren Unterlage stehen. Er muss zusätzlich gegen ein Umkippen gesichert werden. In eigenem Interesse solltet Ihr schon beim Kauf eines Grills darauf achten, dass der Grill das “geprüfte Sicherheit” Siegel trägt.

Grill-Tipp 2
Die Grillreinigung ist nicht nur für den Geschmack wichtig. Alte Fettrückstände sollten nach Möglichkeit nach jeder Grillsession entfernt werden. Zum Entfernen dieser eingebrannten Fettrückstände nutzt man am Besten Grillreiniger oder Backofenreiniger – beide Reinigungsmittel bekommt man in jedem Supermarkt. Nach der Grill-Reinigung sollte der Grillrost mit klarem Wasser abgespült werden. Die Reinigung ist auch deshalb so wichtig, um potentielle Brandherde auszuschließen. Alte Fettreste können sich schnell entzünden!

Grill-Tipp 3
Vorsicht beim Anzünden! Dieser kurze und einfache Satz wird leider immer noch zu wenig berücksichtigt. Das Anzünden von Grillbriketts oder Holzkohle sollte immer mit einem extra Grillanzünder erfolgen. Diese Grillanzünder gibt es heute in fast jeder Form: Grillpaste, Würfel oder auch als Flüssigkeit. Niemals sollte der Grill mit Benzin oder Spiritus angezündet werden. Kinder sollten beim Anzünden grundsätzlich nicht in der Nähe sein!

Grill-Tipp 4
Ganz neu in der Grillsaison 2009 sind die All-In-One-Grill-Säcke. Dies sind mit Kohle oder Grillbriketts gefüllte Papiersäcke. Diese Säcke sind spezialbeschichtet und mit einigen Anzündern versehen. Einfach den ganzen Grill-Sack in den Grill legen, an den vorgesehen Stellen entzünden und warten. Nach wenigen Minuten hat man die perfekte Grill-Glut.

Grill-Tipp 5
Das “Anpusten” oder “Anfächeln” der Glut ist auch mit Vorsicht zu geniessen. Auch hier gilt: Kinder weg vom Grill und Funkenflug.

Grill-Tipp 6
Wann ist die Glut bereit? Wann kann das Fleisch auf den Grill? Eine Frage, die jedes Jahr aufs neue diskutiert wird. Die Antwort ist jedoch so leicht wie einfach: Die Kohle bzw. die Briketts sind dann “richtig” wenn alle Stücke gleichmäßig mit einer weißen Ascheschicht ummantelt sind. Legt man im Verlauf weitere Kohlen nach, sollte man auch dann wieder solange warten, bis die neuen Stücke auch von einer weißen Ascheschicht umgeben sind. In keinem Fall sollte man beim Nachlegen mit Brandbeschleuniger arbeiten.

Grill-Tipp 7
Das Wenden des Grillgutes – hier sollte gleich mit der Anschaffung eines Grills an die dazugehörige Grill-Zange gedacht werden. Je länger die Zange um so geringer die Wahrscheinlichkeit sich zu verbrennen. Grillzangen sollten mit einem Griff aus Holz versehen sein.

Grill-Tipp 8
Einigen wird dieser Tipp vielleicht etwas zu simpel erscheinen – andere denken vielleicht, das dies kein echter Tipp ist. Aber wir möchten diese wirklich simple Sache nicht unerwähnt lassen: Ein Eimer Wasser oder ein angeschlossener Gartenschlauch sollte bei einem Grillabend immer in Reichweite stehen – für den Fall der Fälle!

Grill-Tipp 9
Jede Grillorgie ist irgendwann zu Ende. Aber auch wenn das Fleisch gegessen ist und der letzte Gast gegangen ist, ist das Grillen für den Grillmeister nicht vorbei. Die Glut sollte sorgfältig gelöscht werden. Unbeaufsichtigter Funkenflug kann schnell zu einem Inferno führen.

Grill-Tipp 10
Gepökeltes Fleisch wie Kaßler, Schinkenspeck, Fleischwurst, Bockwurst und Wiener. Diese Dinge gehören nicht auf einen Grill. Durch die Hitze entstehen Nitrosamine, welche stark krebserregend sind!

Was ist besser als Sex?

3. April 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

chocriGenau: Schokolade! Und zwar gute Schokolade, nicht diese herzlose Massenware, die seit einem Jahr im Regal von Ottos Trinkhalle nebenan lagert.
Das Portal fem.com (welches ich gerade für mich entdecke und von dem ich sehr angetan bin) hat mir da einen Bericht geliefert, dessen Protagonist ein Online Portal für gepimpte Customized-Schokolade darstellt.
Das „übersetzt” bedeutet: aufgemotzte, auf die Person zugeschnittene Schokolade.

Und zwar zu einem durchaus akzeptablen Preis, wie ein Blick auf die Seite www.chocri.de zeigt: man wählt eine Basis-Schokolade aus zu einem Preis von 1,90 Euro pro 125g-Tafel. Und zu dieser Basis-Schokolade kann man sich nun durch verschiedene „Chocriateur”-Zutaten wählen beziehungsweise quälen. Also ich zumindest muss mich eher quälen, da die Entscheidung einem Schokoladen-Liebhaber wie mir schon sehr schwer fällt: verschiedene Früchte wie zum Beispiel Cranberries, Heidelbeeren oder auch Papayawürfel gibt es dort. Eine Auswahl an Nüssen (selten: halbe Pekannüsse oder gebrannte Erdnüsse), Gewürzen (gewagt: Schnittlauch und ganze Chilischoten), Extras (sehr cool: Gummibärchen oder Zimt-Cornflakes), Dekore (luxuriös: Echtgoldpulver oder Marzipan-Dekor-Rose) machen die Entscheidung nicht leichter. Die Auswahl unter dem Menüpunkt „Wiese” liefert dann die Extra-Klasse der ungewöhnlichen Zutaten: Bio-Salzbrezeln (jawohl, sie verarbeiten Salzbrezeln in einer Schokolade! Why not?), kandierte Rosenblüten und BIO-Hanfblätter sind da meine Favoriten.
Alle Zutaten kosten zwischen 30 Cent und 2 Euro, die meisten liegen so zwischen 60 und 90 Cent.
Die ganze Kreation kann dann mit einem speziell dafür erschaffenen Namen versehen werden und wird für 2,90 Versandkosten verschickt.

Übrigens: Wer sich die Mühe macht und sich die komplette Chocri-Seite einmal anzuschaut (und das lohnt sich, da findet man so wunderbar untertitelte Fotos wie „Goldschokolade für Not leidende Banker”), wird feststellen, dass die Gründer zwei Berliner Studenten Anfang 20 sind! Und außerdem sehr wichtig: alle Zutaten stammen von Bio oder FairTrade, und die beiden Inhaber unterstützen mit dem Erlös aus dem Verkauf den Verein DIV Kinder an der Elfenbeinküste.

Ach Jungs, mit dieser Seite macht ihr garantiert sehr viele Schokoladen-Fans sehr glücklich.
Ich hab es auf jeden Fall schon mal gebookmarkt und mir fallen spontan 2 Leute ein, die ich mit einem Chocri-Geschenk beglücken kann.

Bild: © by www.chocri.de

Die schönste Sünde: Schokolade

29. April 2006 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

Manchmal ist es hipp, einem gewissen Trend entgegen zu wirken. Basteln alle an ihrer perfekten Bikinifigur für den Sommer herum, propagieren andere ewige Glückseligkeit dank Schokolade. Kaum zu glauben, dass das arme Europa früher ohne Schokolade leben musste. Erst nach Columbus im 16. Jahrundert kam der süße Segen in die alte Welt. Bis dahin blieb den Menschen nichts anderes übrig, als gegen ihre Schlechtwetter-Depressionen Honig zu lutschen. Dank lila Kühen und politisch unkorrekter Mohren kaut heute die ganze Welt ‘Alpenmilch’ oder ‘Traube-Nuss’. Über acht Kilo verfuttern wir allein pro Jahr in Deutschland. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass wir mit diesem Genuss auch etwas für unsere Gesundheit tun. Schokolade und ganz besonders Bitterschokolade enthält nämlich Catechine. Dies sind Antioxidantien, die aggresive Sauerstoffverbindungen auffangen können.

Es gibt auch andere Möglichkeiten, die braune Köstlichkeit zu genießen und es macht noch nicht einmal dick. Ein ganz besonderes Schokovergnügen ist ein Bad in der süßen Masse. Meist wird dabei nicht die Wanne mit brauner Masse eingelassen, sondern der Köper mit Schokolade dick eingecremt und das ganze dann mit Folien umwickelt. Diese Beahndlung soll herrlich entspannen, anschließend duftet die Haut noch studenlang nach Schokolade und der hohe Fettanteil ist ideal für trockene Haut. – Also, nichts wie rein ins Schokovergnügen.

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