TV Klassiker an Weihnachten
1. Dezember 2009 von stylist
Kategorie Kultur & Zeitgeist
Das Archiv der TV Klassiker für Weihnachten ist in den TV Anstalten bestimmt ellenlang. Jedes Jahr zur selben Zeit flimmern Weihnachtsfilme wie “Versprochen ist versprochen”, “Das Wunder von Manhatten”, “Der kleine Lord” oder “Santa Claus” über den Fernseher. Heute wollte ich euch mal die Top 10 TV Klassiker der Weihnachtsfilme vorstellen, aus meiner Sicht. Wie sehen denn eure TV Klassiker an Weihnachten aus? Übereinstimmungen oder fehlen noch welche?
Der kleine Lord
Cedric Errol, ein kleiner Junge aus New York in den USA, dessen Umfeld die Monarchie strikt ablehnt, wird von seinem kaltherzigen englischen Großvater, dem Earl of Dorincourt, trotz der standeswidrigen Ehe seines verstorbenen Vaters, des jüngsten Sohnes des Earls, als einziger Nachfolger für den Grafentitel bei sich aufgenommen und aufgezogen. Seine Mutter, eine bürgerliche Näherin, darf das Anwesen aufgrund von Voreingenommenheit und Standesdünkel des Earl nicht betreten.
Der kleine Lord veranlasst seinen Großvater, der durch den offenherzigen und liebenswerten Jungen nach und nach zugänglicher wird, das Armenviertel (in dem seine Pächter wohnen) instand zu setzen. Cedric kümmert sich gerade um die Vernachlässigten, ebenso wie seine Mutter, die im Ort unweit des Schlosses lebt, die er aber nach Belieben besuchen darf. Sie will das Geld vom Earl aus Gewissensgründen nicht annehmen und verdient sich redlich ihr Geld als Näherin in Heimarbeit. Am Ende schafft es Cedric, der jetzt den Titel (little) „Lord Fauntleroy“ trägt, dass sein Großvater Liebe und Großzügigkeit zeigt und seine Mutter akzeptiert. Hierbei spielt mit eine Rolle, dass inzwischen eine Betrügerin versucht, ihren Sohn als den rechtmäßigen Erben des Titels durchzusetzen, und dem Earl klar wird, dass seine Schwiegertochter – entgegen seinen ursprünglichen Vorurteilen – eine liebenswerte Frau mit hohen Charaktereigenschaften ist. Die Schwindlerin Minna wird mit Hilfe von Cedrics alten Freunden aus Amerika entlarvt und die Geschichte endet mit einem gemeinsamen Weihnachtsfest auf Schloss Dorincourt.
(Quelle: wikipedia)
Kevin allein zu Haus
Kevin – Allein zu Haus handelt von einem kleinen Jungen namens Kevin McCallister, der gemeinsam mit seiner großen Familie den Weihnachtsurlaub in Paris verbringen soll. Am Tag vor der Abreise kommt es zu einem Streit zwischen ihm und einigen Familienmitgliedern, woraufhin Kevin schlussendlich auf den Speicher verbannt wird. In der Hektik des nächsten Morgens – der Wecker hatte versagt – wird der kleine Junge schlicht und einfach zu Hause vergessen und die Familie fliegt ohne ihn nach Frankreich.
Kevin hat von nun an das Haus für sich alleine, merkt jedoch bald, dass die beiden Einbrecher Harry Lime und Marv Merchants es auf genau sein Haus abgesehen haben und an Heilig Abend bei ihm einsteigen wollen. Kevin schafft es schließlich mit Hilfe von zahlreichen Tricks, das Haus gegen die beiden Einbrecher bis zur Ankunft seiner Eltern und Geschwister zu verteidigen. Hilfe bekommt Kevin dabei von dem als wunderlich und gefährlich verschrienen alten und einsamen Mister Marley aus der Nachbarschaft, mit dem er sich kurz zuvor während eines Kirchenbesuchs angefreundet hatte. Kevin schafft es sogar, Mister Marley mit seinem Sohn und dessen Familie zu versöhnen.
(Quelle: wikipedia)
Versprochen ist versprochen
Der Film handelt von Howard Langston, einem Familienvater, der seinem vernachlässigten Sohn verspricht, ihm zu Weihnachten einen Turbo-Man, die neueste Action-Figur, zu besorgen. Um noch eine solche Figur zu finden, hetzt er durch Minneapolis und St. Paul, muss aber feststellen, dass sie fast überall ausverkauft sind. Nur ein Geschäft führt noch welche und will diese verlosen. Bei der Verlosung kommt es zu einer wilden Schlägerei, bei der Howard sich nicht gegen ein kleines Kind zur Wehr setzen kann und sein Los verliert.
Bei der anschließenden erneuten Suche nach Turbo-Man trifft er unter anderem auf als Weihnachtsmänner und Elfen getarnte Spielzeugfälscher und den etwas durchgeknallten Postboten Myron, der seinem Sohn ebenfalls einen Turbo-Man versprochen hat. Am Ende wird Howard versehentlich in ein Turbo-Man-Kostüm gezwängt und nimmt so verkleidet an einer Weihnachtsparade teil. Dabei darf er einem Jungen einen Turbo-Man als Geschenk überreichen. Howard entscheidet sich für seinen Jungen, aber Myron kommt ihm als Turbo-Mans Widersacher Dementor verkleidet dazwischen. Schließlich wird Myron verhaftet, und Howards Sohn gibt den Turbo-Man an Myron ab, weil er der Meinung ist, keine Figur zu benötigen, wenn er den echten Turbo-Man daheim hat.
(Quelle: wikipedia)
Loriot Weihnachten bei den Hoppenstedts
Das Christfest im trauten Familienkreise, aufs Herrlichste karikiert: Mutter und Vater mühen sich bis an die Grenze ihrer Kräfte, doch Dickie, das verwöhnte Einzelkind, enttäuscht alle elterlichen Erwartungen beim Gedichtvortrag, und Opa bekommt fast einen Wutanfall beim ungeduldigen Warten auf sein Geschenk. Zu allem Überfluss schlägt die Weihnachtsüberraschung für Dickie – Spielbausatz eines Miniatur-Atomkraftwerkes – bei der Explosion ein Loch in die Zimmerdecke…
(Quelle: NDR)
Sissi
Prinzessin Elisabeth, genannt Sissi, ist zusammen mit ihrer Mutter, Herzogin Ludovika und ihrer älteren Schwester Helene aus dem bayerischen Possenhofen nach Bad Ischl unterwegs. Hier soll Helene, genannt Néné, auf Initiative von dessen dominanter Mutter Erzherzogin Sophie, den jungen Kaiser Franz Joseph von Österreich wiedersehen und daraufhin heiraten. Sissi hat keine Ahnung von diesen Abmachungen und begegnet zufällig beim Angeln dem Kaiser und verabredet sich mit ihm. Bei diesem Treffen erfährt sie von ihm, dass er ihre Schwester heiraten soll, dass er aber die ihm unbekannte Sissi favorisieren würde. Trotz erwiderter Gefühle bricht sie aus Zuneigung zu ihrer Schwester den Kontakt mit dem Kaiser ab.
Auf seiner Geburtstagsfeier sieht Franz Joseph Sissi zu seiner Verwunderung wieder, erkennt, wer sie ist und verlobt sich zur allgemeinen Überraschung gegen deren Widerstand mit ihr. Erzherzogin Sophie ist von der Braut ihres Sohnes wenig angetan. Sie meint, den bayerischen Wildfang in eine künftige Kaiserin von Österreich umwandeln zu müssen. Sissi macht eine triumphale Schiffsreise nach Wien und schließt in einer Traumhochzeit mit Franz Joseph den Bund fürs Leben.
Einen komödiantischen Part besetzt Major Böckl, der den Kaiser in Ischl beschützen soll und Sissi für eine Attentäterin hält.
(Quelle: wikipedia)
Der Grinch
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Der Grinch ist eine Kreatur mit grüner Haut, die in einer Berghöhle lebt. Er mag aufgrund der schlechten Erfahrungen in der Kindheit Weihnachten nicht. Deswegen stiehlt er in der Verkleidung des Weihnachtsmannes die Geschenke der Bewohner des Nachbarortes Whoville.
Die Einwohner von Whoville feiern trotzdem Weihnachten. Die Ortsbewohnerin Cindy Lou Who setzt sich für ihn ein und hilft ihm gleichzeitig, die Vergangenheit zu verarbeiten. Der Grinch erkennt die Bedeutung des Festes, gibt die Weihnachtsgeschenke zurück und nimmt am Weihnachtsfest teil.
Der Grinch ist eine Kreatur mit grüner Haut, die in einer Berghöhle lebt. Er mag aufgrund der schlechten Erfahrungen in der Kindheit Weihnachten nicht. Deswegen stiehlt er in der Verkleidung des Weihnachtsmannes die Geschenke der Bewohner des Nachbarortes Whoville.
Die Einwohner von Whoville feiern trotzdem Weihnachten. Die Ortsbewohnerin Cindy Lou Who setzt sich für ihn ein und hilft ihm gleichzeitig, die Vergangenheit zu verarbeiten. Der Grinch erkennt die Bedeutung des Festes, gibt die Weihnachtsgeschenke zurück und nimmt am Weihnachtsfest teil.
(Quelle: wikipedia)
Die Muppets Weihnachtsgeschichte
Der verbitterte und geizige Geschäftsmann Ebenezer Scrooge wird von seinen Mitmenschen aufgrund seines unzugänglichen Charakters gefürchtet und gehasst. Besonders unter seiner Hartherzigkeit zu leiden haben sein Gehilfe Bob Cratchit und dessen Familie. In der Nacht vor dem Weihnachtsfest besuchen Scrooge jedoch drei Weihnachtsgeister, die ihm anhand der Weihnachtsfeste seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eindringlich seine Fehler und Versäumnisse vor Augen führen. Durch die Besuche der Geister geläutert erkennt Scrooge die wahre Bedeutung des Weihnachtsfestes und verwandelt sich in einen herzlichen und nächstenliebenden Menschen.
(Quelle: wikipedia)
Santa Claus – Eine schöne Bescherung
Es ist Heiligabend: Laura bringt Sohn Charlie zu ihrem Ex-Mann Scott, damit er mit ihm den Weihnachtsabend verbringen kann. Der etwa sechsjährige Charlie möchte zunächst nicht, dann wird der Abend aber für beide zu einem Erfolg. Als Scott seinem Sohn im Bett eine Gutenachtgeschichte vorliest, hören sie laute Geräusche vom Hausdach. Um ihnen nachzugehen, gehen sie vor die Tür und werden Zeuge, wie der echte “Santa Claus” vom Dach fällt und reglos liegen bleibt. Er verschwindet jedoch auf mysteriöse Weise, nur seine Kleidung und eine kleine Karte bleiben übrig. Darauf steht, dass im Todesfalle des Santas der Finder seiner Kleidung zum neuen Santa Claus wird. Auf Charlies Drängen hin besteigen Vater und Sohn tatsächlich den verbliebenen Rentierschlitten, der sie zum Nordpol bringt. Dort machen sie Bekanntschaft mit dem Weihnachtself Bernard, der Scott in seine Pflichten einweist und ihm die große Zwergenwerkstatt vorstellt.
(Quelle: wikipedia)
Nightmare before Christmas
Jack Skellington, ein dürres Skelett im Nadelstreifenanzug, ist der Kürbiskönig und das große Vorbild aller Bewohner von Halloween Town, einer Stadt, in der viele verschiedene Gruselgestalten leben, die jedes Jahr ein besseres Halloween feiern wollen. Jack jedoch hat es satt, jedes Jahr das gleiche zu machen, und verfällt in Melancholie. Bei einem Spaziergang durch den Wald gelangt er zu einem Baumkreis, wobei jeder Baum für einen anderen Feiertag steht. Neugierig öffnet Jack die Tür nach Christmas Town, der Weihnachtsstadt. Die bunte Umgebung und die Fröhlichkeit dort gefallen ihm so gut, dass er die Bewohner von Halloween Town dazu bringen möchte, dieses Jahr Weihnachten zu feiern. So bereiten die „Halloweener“ die Geschenke vor, während Jack den Weihnachtsmann entführen lässt, um selbst als „Nikki-Graus“ in Kostüm und Schlitten zu den Kindern zu fliegen und sie zu bescheren. Sally, ein aus Lumpen zusammengenähtes Geschöpf Dr. Finklesteins und heimlich in Jack verliebt, erkennt als einzige, dass die ganze Sache nicht richtig ist, und versucht, Jack aufzuhalten…
(Quelle: wikipedia)
Stirb langsam
John McClane, ein Polizist aus New York, kommt an Heiligabend nach Los Angeles, um mit seiner Familie Weihnachten zu feiern. Mit seiner Frau Holly ist er seit einem halben Jahr entzweit, weil sie sich entschlossen hat, aus beruflichen Gründen von New York nach Los Angeles zu wechseln, während er sich beruflich an New York gebunden sieht.
McClane überrascht seine Frau mit einem Besuch auf der Weihnachtsfeier ihrer Firma. Die Feier findet im Nakatomi Plaza statt, einem Bürohochhaus. Das noch nicht ganz fertig gestellte Hochhaus, in dem sich am Weihnachtsabend nur noch Gäste der Weihnachtsfeier der Nakatomi-Corporation befinden, wird von schwer bewaffneten Gangstern gestürmt. Anführer ist der deutsche Terrorist Hans Gruber. Um unentdeckt zu bleiben und ohne großes Aufsehen den Tresor der Firma plündern zu können, werden alle Verbindungen nach außen getrennt, die Partygäste als Geiseln genommen und die Rezeption des Hochhauses besetzt…
(Quelle: wikipedia)
Der Weihnachtsmarkt als Traditionsgeschäft in der Vorweihnachtszeit
27. November 2009 von stylist
Kategorie Kultur & Zeitgeist
Vielerorts haben die Weihnachtsmärkte schon begonnen bzw. stehen schon seit einer Woche in den Innenstädten. Der Weihnachtsmarkt ist mit ein Zeichen der beginnenden Vorweihnachtszeit. Sein Name ist je nach Region verschieden lautend. So meint man mit Christkindlesmarkt, Christkindlemarkt, Christkindlmarkt, Adventmarkt oder Glühweinmarkt stets einen Markt in der Vorweihnachtszeit, wo ursprünglich Bürgern und Bürgerinnen zu Beginn der Winterzeit Waren angeboten wurden, um so über die winterliche Zeit zu kommen. Mit den Jahren wurden diese Märkte zum festen Bestandteil des weihnachtlichen Brauchtums.
Auf den typischen Weihnachtsmärkten von heute, gibt es massenhaft Stände mit allerlei weihnachtlichen Backwaren und Süßigkeiten (Printen, Lebkuchen, Pfefferkuchen, Spekulatius, Christstollen, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, heiße Maronen, Schokoladenspezialitäten). Zudem werden warme Speisen wie Ofenkartoffeln, Bratwürste, selbstgebackenes Brot, Reibekuchen und vieles mehr angeboten. Je nach Region findet man andere weihnachtliche Spezialitäten. Das wichtigste eines Weihnachtsmarktes ist wohl, überall wo es einen Weihnachtsmarkt gibt, der Glühwein, die Feuerzangenbowle, der Glühmost oder der sogenannte Punsch (vorwiegend Österreich). Etwas wärmendes gegen die Kälte. Wobei es in den letzten Jahren ja eher das Gegenteil der Fall war. Im Dezember lagen die Tiefstwerte noch nicht so weit unter Null, was im Vergleich zu ein paar Jahrzehnten früher noch anders war.
Neben den Essensbuden können die Besucher Stände mit Weihnachtsartikeln erwarten, die selbst hergestellt wurden, sei es Christbaumschmuck (Glaskugel, Adventssterne, Lametta, etc.), Holzfiguren, Krippen, Räucherfiguren oder was es sonst noch so alles gibt. Was auf einem Weihnachtsmarkt auch nicht fehlen darf ist ein großer Weihnachtsbaum mit Beleuchtung, die bei der frühen Dunkelheit eine wärmende Stimmung hervorruft und durch Schnee, wenn vorhanden, noch verstärkt wird. Kleine und größere Fahrattraktionen oder Eislaufbahnen machen die Weihnachtsmärkte in den letzten Jahren vermehrt zum Anziehungspunkt in der Weihnachtszeit.
Je nach dem wo wir hinfahren können wir auch mittelalterliche Weihnachtsmärkte erleben. Da gibt es zum Beispiel in Siegburg auf dem Marktplatz einen wunderschönen, wo selbstgemachtes Brot auch in einem Steinofen gebacken wird. Früher habe ich mal einige Zeit dort gewohnt und hatte jeden Tag in der Vorweihnachtszeit den Blick auf den Weihnachtsmarkt. Sicherlich gibt es in anderen Städten auch mittelalterliche Märkte, aber dieser ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben. Eigentlich bin ich auch nicht der Typ und muss auf Weihnachtsmarkttour gehen, wenn es sich ergibt dann ja sonst eben nicht. Welcher Weihnachtsmarkt hat euch denn bis jetzt am besten gefallen, den ihr auch weiterempfehlen könnt?
Eine kleine Liste von Weihnachtsmärkten in Deutschland:
Weihnachtsmarkt Aachen,
Weihnachtsmarkt Berlin,
Weihnachtsmarkt Bochum,
Weihnachtsmarkt Bonn,
Weihnachtsmarkt Braunschweig,
Weihnachtsmarkt Dortmund,
Weihnachtsmarkt Duisburg,
Weihnachtsmarkt Düsseldorf,
Weihnachtsmarkt Essen,
Weihnachtsmarkt Freiburg,
Weihnachtsmarkt Hamburg,
Weihnachtsmarkt München,
Weihnachtsmarkt Münster,
Weihnachtsmarkt Stuttgart,
Weihnachtsmarkt Villingen,
Weihnachtsmarkt Winterberg
Eine ganze Liste von weiteren Weihnachtsmärkten, nach Postleitzahlen sortiert, findet ihr auf der Webseite www.weihnachtsmarkt-deutschland.de.
Bild: © by Merle Sommer/Pixelio
Ist Bücher lesen out?
13. Oktober 2009 von stylist
Kategorie Kultur & Zeitgeist
Lesen Sie auch gerne Bücher oder sind sie schon der Meinung, dass im Zeitalter des Internets Bücher lesen “Schnee” von gestern ist? Nun früher, wo das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, und viele sich einen Internetzugang noch nicht leisten konnten, war das Lesen von Büchern noch weit aus mehr verbreitet, als es heutzutage ist. Zumindest Jugendliche von heute, lesen kaum noch Bücher, sondern verbringen ihre Zeit hauptsächlich im Internet.
Dabei kann lesen doch ein schöner Zeitvertreib sein. Gerade jetzt zur beginnenden Winterzeit, wo die Tage kürzer werden und es draußen kälter und stürmischer wird. Dann nimmt man sich eben einen dicken Schmöcker und macht es sich auf der Couch mit einem heißen Tee oder Kaffee gemütlich. Einfach herrlich. Allein die Vorstellung bringt ein lächeln auf mein Gesicht und ich fühle mich entspannt für kurze Zeit zumindest.
Über die Zeit haben sich auch so viele Bücher angesammelt. Die Regale sind voll bis oben hin und ich weiß schon gar nicht mehr wo ich noch all meine Bücher unterbringen soll. Die Wohnung wird zusehends zu klein. Eigentlich ist es schade, dass die Bücher nach dem Lesen im Regal verstauben. Dabei sind sie doch noch gut. Daher habe ich mir überlegt, es muss doch eine Möglichkeit geben, die Bücher weiterzugeben oder weiterzuverkaufen. Und ich wurde auch schnell fündig. Auf der Webseite regalfrei.de, kann man seine ausgelesenen Bücher verkaufen. Das entlastet nicht nur das Bücherregal, sondern bessert auch die Haushaltskasse wieder auf, für die Investition in neuen Lesestoff. Dazu gibt man einfach die ISBN-Nummer auf der Webseite ein und der Anbieter regalfrei ermittelt dann einen Preis für das Buch. Liegt der Gesamtwert über 15 Euro dann kommt es zur Auszahlung. Die dabei enstehenden Portokosten, die Bücher müssen ja zum Wiederverkäufer gelangen, werden in der Regel übernommen, so fern das Gewicht des Pakets nicht zu hoch ist.
Eine sehr gute Idee wie ich finde. Dann weiß ich ja schon jetzt, wie ich meine alten Bücher an Mann/Frau bringen kann. Schließlich sind sie ja noch so gut wie neu. Was ich aber jetzt schon weiß, dass ich ein paar Bücher definitiv nicht weitergeben kann, weil die Bindung zu stark ist. Aber das kennen die Leseratten ja, oder etwa nicht?
Insektenschutz: mit Duftstoffen gegen ungebetene Insekten
25. Mai 2009 von stylist
Kategorie Kultur & Zeitgeist

Mücken und andere Insekten können ganz schön lästig werden
Sommerzeit, schön warm, die Zeit für ungebetene Gäste ist wieder da: Insekten. Ameisenstrassen, die aus dem Nichts auftauchen und eine Kolonne durch den leeren Fressnapf der Katze veranstalten. Mücken (da reicht einigen auch eine Mücke), die einen nachts vom schlafen abhalten und unschöne Stech-Quaddeln auf dem Körper hinterlassen. Wespen und Bienen die den Pflaumenkuchen dezimieren wollen auf der Terrasse oder dem Balkon.
Doch was hilft gegen Insekten, welche Insektenschutzmittel wirken? Was nimmt man wenn man auf chemische Abwehrstoffe verzichten möchte aber dennoch seine Ruhe in der Wohnung haben möchte?
Für einige Leidgeplagte reichen ja schon die Pollen, nervende Insekten sind da dann gänzlich überflüssig. Gerade Hautempfindliche oder sonst wie gerne mal allergisch reagierende Menschen sollten sich bewusst sein, dass möglicherweise einige chemische Abwehrstoffe, sogenannte Repellents, nicht ganz so gut sind für das eh schon empfindliche Immunsystem.
Was für Repellents gibt es?
Da wären einmal die chemischen Repellents. Chemische Abwehrstoffe wie beispielsweise DEET oder Icaridin schützen nachweislich am besten und längsten vor Insektenstichen. Es gibt sie als Lotion, Deo, Roll-on oder Spray, sie werden großflächig (möglichst auf alle freien Hautstellen) aufgetragen und schützen mehrere Stunden vor den lästigen Insekten. Allerdings ist zu beachten dass solche chemischen Insektenabwehrmittel auch Allergien verschiedensten Ausmaßes auslösen können, von Hautreizungen über Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, um nur einige Reaktionen zu nennen. Bei kleinen Kindern und Schwangeren ist der Einsatz von chemischen Repellents eh abzuraten.
Bei biologischen Abwehrstoffen ist die Wirkungszeit definitiv kürzer als bei chemischen.
Das einfachste Mittel ist schlicht der Einsatz von engmaschigen Insektennetzen vor Fenstern und Türen, so dass die Insekten gar nicht erst reinkommen können.
Ansonsten gibt es verschiedene Duftöle und Pflanzen, denen man eine insektenabwehrende Wirkung nachsagt, aber deren Wirksamkeit noch recht umstritten ist.
Da wären ätherische Öle zu nennen wie beispielsweise Gewürznelken, Eukalyptus, Teebaumöl, Lippenblütler-Gewächse wie Basilikum, Minze, Lavendel Salbei, Thymian, Süßgräser wie Citronella, Zitronengras, Palmarosa. Setzt man sie allerdings verdünnt ein wie zum Beispiel in Wasser in einer Duftlampe, dann ist die zeitliche Wirkung dementsprechend gering. Aber auch Zimt und Sandelholz sagt man eine Stechmücken abwehrende Wirkung nach.
Aber auch beim Einsatz von Ätherischen Ölen sollte man vorsichtig sein: das Verdampfen solcher Öle kann zu schweren Problemen im Atemtrakt führen oder auch Allergieanfälle auslösen. Auch an das eventuell vorhandene Haustier sollte man denken.
Quellen: Stiftung Warentest Artikel, Focus.de, familie.de
Kulturtipp: Ausflug ins alte China
9. Mai 2006 von stylist
Kategorie Kultur & Zeitgeist
Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt Abgesandte des Jenseits: bis 23. Juli sind Grabfunde und Tempelschätze aus Chinas alter Hauptstadt Xi’An zu sehen. Schon am Eingang zur Ausstellung verneigt sich ein tönerner Schreiber des Kaisers vor dem Besucher. Seine Hände sind von den langen Ärmeln des Gewandes bedeckt – ein Zeichen der Demut. Demut und ein starker Rücken wird auch vom Besucher der Ausstellung verlangt. Die Vitrinen mit den 200 Exponaten sind halbhoch, die Tafeln daneben mit den Erklärungen nur schwer lesbar. So krieche ich durch diese wunderbare Ausstellung und staune über die Pracht und Herrlichkeit, die die verstorbenen Herrscher mit ins Grab nahmen. Besonders der erste Kaiser Qin Shihuangdi (aus der Qin-Dynastie, 221 – 206 v. Chr.) wollte auf keinen Fall allein die Reise in die Ewigkeit antreten. So nahm er eine ganze Armee, Schreiber, Diener und zum Zeitvertreib Akrobaten und Musiker mit – sie alle sind überlebensgroß aus Ton gefertigt.
Jeder von ihnen hat individuelle Gesichtszüge. Haar, Schmuck, Kleidung – alles ist genau erkennbar. Einzig die Gegenstände – meist waren sie aus Holz – die sie früher in ihren Händen gehalten haben, sind heute verschwunden. So stehen die Figuren vor mir mit erhobenen Händen, in der Bewegung erstarrt und manchmal ist nicht mehr erkennbar, ob die tönerne Hand eine Laute zupfte oder eine Axt schwang. So bleibt mir vieles jener vergangenen Kultur ein Rätsel. Zum Beispiel der Umstand, dass die verstorbenen Kaiser so viele ihrer Untertanen zwangen, mit ihnen in den Tod zu gehen. Schon bald nach der Thronbesteigung begannen die Herrscher mit den Vorbereitungen ihres Begräbnisses. Der Aufwand war groß. Und nachdem endlich alle Figuren in Modeln gepresst, anschließend mit Details von Hand verziert, getrocknet und bemalt waren, schleppten die Untertanen alles ins Grab. Damit keiner von ihnen auf die Idee kam, später das verschlossene Grab auszurauben, wurden die Türen zu den Anlagen von außen vor ihnen verschlossen. Die Verstorbenen waren somit Herrscher über Leben und Tod ihrer Untertanen. Nur Gold und Edelsteine durfte auch kein Kaiser oder Adlige mit ins Totenreich nehmen. Das Verwenden von wertvollen Materialien für Grabbeigaben war verboten, echter Schmuck war allein den Lebenden vorbehalten.
Kleine und sehr feine Ausstellung: Bundeskunsthalle Bonn Xi’an – Kaiserliche Macht im Jenseits – Grabfunde und Tempelschätze aus Chinas alter Hauptstadt, bis 23. Juli 2006
Weitere Infos unter www.kah-bonn.de
Bild: © by Peter Bargmann / Pixelio
Kulturtipp: Die Erfindung der Romantik
29. April 2006 von stylist
Kategorie Kultur & Zeitgeist
Seltsam, dass Caspar David Friedrich die Menschen, die er malte, oft von hinten zeigte. Sie erscheinen mir häufig, wie Wanderer zwischen den Welten, stehen sie doch zum Beispiel auf einem Berg und blicken auf ein wolkenverhangenes Tal, wie auf dem Plakat zur Ausstellung im Essener Folkwang Museum. Was mich immer schon ein wenig wunderte, der Mann auf dem Bild scheint schon länger auf dem Berggipfel zu stehen und die Wolken anzusehen. Vielleicht hofft er, dass der Wind den Nebel davon bläst und er endlich einen Blick ins Tal werfen kann. Er selbst ist gut zu erkennen, er steht über den Nebelschwaden. Man kann das ganze auch anders herum sehen, aber für mich scheint unter ihm eine ganz andere Welt zu liegen, die unsichtbar ist. Die Unerreichbarkeit dieser idealen Welt scheint das Problem der hoffnungslosen Romantiker zu sein.
Allgemein bezeichnet man die Zeit zwischen 1795 und 1848 als Romantik. Aber auch heute lassen sich viele Züge dieser Richtung, diese Sehnsucht, in Kunst, Musik und Literatur erkennen. Die Romantik weint vergangenen Zeiten und Welten nach, die es eigentlich nie gegeben hat. Viele Schriftsteller und Künstler entwarfen ihr eigenes Bild des Mittelalters, in dem die Zwerge noch hinterhältig, die Feen weise und die Prinzessinen rein und zart waren. Die Gebrüder Grimm sammelten Märchen und Volkssagen, E.T.A. Hoffmann schrieb von Geistern und Caspar David Friedrich malte eben Menschen, die lieber in andere Welten schauen wollten, als ihren Blick für Probleme der Gegenwart zu schärfen.
Heute haben wir zwar die Romantik hinter uns, ich kenne aber genügend Leute, die ihre Wochenenden als Feen, Kobolde oder Ritter verkleidet im Wald verbringen oder die Bücher von J.R.R. Tolkien verschlingen. Letztendlich sieht der Romantiker den einzigen Fluchtweg aus einer sich immer schneller wandelnden Realität im Tod. Die Gruppe Rammstein besingt Engel mit einer erschütternden Todessehnsucht ähnlich wie Johannes Brahms zuvor das Jenseits in seinem Deutschen Requiem als “lieblich” beschreibt. Hinter den härtesten Typen stecken oft die größten Romantiker. Ich stelle mir die harten Jungs von Rammstein hoch oben auf diesem Berg vor, von wo aus sie in die Wolken blinzeln, weil sie irgendetwas von der verwunschenen Welt da unten sehen möchten aber leider nicht könne.
Auch für Realisten geeignet: Die Erfindung der Romantik – Ausstellung im Museum Folkwang 5. Mai bis 20. August 2006
Bild: © by Sunny6 / Pixelio
Kulturtipp: „Some Like it Hot“
9. April 2006 von stylist
Kategorie Kultur & Zeitgeist
Der wunderbare Taschen-Verlag macht unsere Billy-Regalwand ein wenig bunter. Unter den durchaus bezahlbaren Bildbänden gibt der Kölner Verlag auch besonders aufwändige großformatige Bücher heraus. Leider ist der Preis mit etwa 150 Euro nicht ganz das, was ich normalerweise für Litertur auf den Tisch lege. Vor einigen Jahren kam ein Buch zu Billy Wilders Film „Some Like it Hot” in die Buchläden. Weil ich Marilyn Monroe und besonders Jack Lemmon und Tony Curtis als Daphne und Josephine ganz ‚hinreißend’ fand, hätte ich dieses Buch gern sofort gekauft – aber der Preis. Die Erlösung folgte Ende vergangenen Jahres: Der Taschen-Verlag bringt zu seinem 25. Geburtstag noch einmal die besonders beliebten Bücher zu einem günstigeren Preis heraus. So habe ich den schönen Bildband mit Drehbuch, Besetzungsliste, Anmerkungen und Interviews zum Film für unter 50 Euro bekommen.
„Billy Wilder’s Some Like it Hot”. Edited by Alison Castle. By Taschen. ISBN: 3-8228-6056-5
Kulturtipp: „Die Jugend von Heute“
30. März 2006 von stylist
Kategorie Kultur & Zeitgeist
Jugend hat Künstler schon immer besonders gereizt. Von der Antike bis zur Moderne stellten sie kaum etwas so häufig dar, wie den makellosen jugendlichen Körper. Doch dass Jungsein viel mehr bedeutet, als straffe Brüste und ein faltenloses Lächeln, zeigt jetzt die Ausstellung „Die Jugend von Heute” in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main. Kaum eine Szene ist so komplex, wie die Jugendkultur. 60 zeitgenössische Künstler zeigen in der Ausstellung, was Jungsein und Erwachsen werden in unserer heutigen Zeit bedeutet.
