Insektenschutz: mit Duftstoffen gegen ungebetene Insekten
25. Mai 2009 von stylist
Kategorie Kultur & Zeitgeist

Mücken und andere Insekten können ganz schön lästig werden
Sommerzeit, schön warm, die Zeit für ungebetene Gäste ist wieder da: Insekten. Ameisenstrassen, die aus dem Nichts auftauchen und eine Kolonne durch den leeren Fressnapf der Katze veranstalten. Mücken (da reicht einigen auch eine Mücke), die einen nachts vom schlafen abhalten und unschöne Stech-Quaddeln auf dem Körper hinterlassen. Wespen und Bienen die den Pflaumenkuchen dezimieren wollen auf der Terrasse oder dem Balkon.
Doch was hilft gegen Insekten, welche Insektenschutzmittel wirken? Was nimmt man wenn man auf chemische Abwehrstoffe verzichten möchte aber dennoch seine Ruhe in der Wohnung haben möchte?
Für einige Leidgeplagte reichen ja schon die Pollen, nervende Insekten sind da dann gänzlich überflüssig. Gerade Hautempfindliche oder sonst wie gerne mal allergisch reagierende Menschen sollten sich bewusst sein, dass möglicherweise einige chemische Abwehrstoffe, sogenannte Repellents, nicht ganz so gut sind für das eh schon empfindliche Immunsystem.
Was für Repellents gibt es?
Da wären einmal die chemischen Repellents. Chemische Abwehrstoffe wie beispielsweise DEET oder Icaridin schützen nachweislich am besten und längsten vor Insektenstichen. Es gibt sie als Lotion, Deo, Roll-on oder Spray, sie werden großflächig (möglichst auf alle freien Hautstellen) aufgetragen und schützen mehrere Stunden vor den lästigen Insekten. Allerdings ist zu beachten dass solche chemischen Insektenabwehrmittel auch Allergien verschiedensten Ausmaßes auslösen können, von Hautreizungen über Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, um nur einige Reaktionen zu nennen. Bei kleinen Kindern und Schwangeren ist der Einsatz von chemischen Repellents eh abzuraten.
Bei biologischen Abwehrstoffen ist die Wirkungszeit definitiv kürzer als bei chemischen.
Das einfachste Mittel ist schlicht der Einsatz von engmaschigen Insektennetzen vor Fenstern und Türen, so dass die Insekten gar nicht erst reinkommen können.
Ansonsten gibt es verschiedene Duftöle und Pflanzen, denen man eine insektenabwehrende Wirkung nachsagt, aber deren Wirksamkeit noch recht umstritten ist.
Da wären ätherische Öle zu nennen wie beispielsweise Gewürznelken, Eukalyptus, Teebaumöl, Lippenblütler-Gewächse wie Basilikum, Minze, Lavendel Salbei, Thymian, Süßgräser wie Citronella, Zitronengras, Palmarosa. Setzt man sie allerdings verdünnt ein wie zum Beispiel in Wasser in einer Duftlampe, dann ist die zeitliche Wirkung dementsprechend gering. Aber auch Zimt und Sandelholz sagt man eine Stechmücken abwehrende Wirkung nach.
Aber auch beim Einsatz von Ätherischen Ölen sollte man vorsichtig sein: das Verdampfen solcher Öle kann zu schweren Problemen im Atemtrakt führen oder auch Allergieanfälle auslösen. Auch an das eventuell vorhandene Haustier sollte man denken.
Quellen: Stiftung Warentest Artikel, Focus.de, familie.de







