63. Filmfestival Cannes – Die Award Gewinner

25. Mai 2010 von stylist  
Kategorie Design & Technik

Die wichtigsten Auszeichnungen des 63. Filmfestival von Cannes, die am Sonntag, 23. Mai mit einem Award ausgezeichnet wurden. Wie in vielen Berichten zu lesen blieb das diesjährige Filmfestival weit unter den Erwartungen. Gründe gibt es viele. Das Angebot an großen Events ist überreizt. Aber auch die Zeit bis ein Film in die Kinos kommt wird immer kürzer. So startete der Film “Robin Hood” bereits einen Tag nach der Vorpremiere in Cannes seinen regulären Betrieb in den Kinos. Zeit, um Diskussionen entstehen zu lassen fehlen gänzlich. Darüber hinaus dauert es im Durchschnitt auch nicht mehr so lange bis die Kinofilme auch im Fernsehen zu sehen sind. Ganz zu schweigen von den illegalen Kopien die entweder kurz vor der Premiere oder binnen weniger Stunden nach der Premiere im Internet zum Download bereit stehen.

Um das 64. Filmfestival von Cannes wieder attraktiver zu gestalten müssen sich die Macher wohl was einfallen lassen, sonst stehen die Zeichen für andere Vergleichsveranstaltungen wie beispielsweise die Berlinale sehr gut, um an Attraktivität zuzulegen.

Competition

Feature Film

Palme d’Or

  • Lung boonmee raluek chat (Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives) – Regie: Apichatpong Weerasethakul

Grand Prix

  • Des hommes et des dieux (of gods and men) – Regie: Xavier Beauvois

Award for Best Director

  • Tournée (On Tour) – Regie: Mathieu Amalric

Award for Best Screenplay

  • Poetry – Regie: Lee Chang-dong

Award for Best Actress

  • Juliette Binoche in Copie conforme (Certified copy) – Regie: Abbas Kiarostami

Award for Best Actor Ex-aequo

  • Javier Bardem in Biutiful – Regie: Alejandro González Inárritu
  • Elio Germano in La nostra vita (Our life) – Regie: Daniele Luchettti

Jury Prize

  • Un homme qui crie (A screaming man) – Regie: Mahamat-Saleh Haroun

Short Films

Palme d’Or – Short Film

  • Chienne d’Histoire (Barking Island) – Regie: Serge Avedikian

Jury Prize – Short Film

  • Micky Bader (Bathing Micky) – Regie: Frida Kempff

Un Certain Regard

Un Certain Regard Prize – Groupama Gan Foundation for Cinema

  • Hahaha – Regie: Hong Sangsoo

Jury Prize – Un Certain Regard

  • Octubre (October) – Regie: Diego Vega, Daniel Vega

Un Certain Regard Award for Best Actress

  • Los Labios (The Lips) – Regie: Santiago Loza, Ivan Fund

Cinefondation

1st Prize Cinéfondation

  • Taulukauppiaat (The painting sellers) – Regie: Juho Kuosmanen

2nd Prize – Cinéfondation

  • Coucou-les-nuages (Anywhere out of the world) – Regie: Vincent Cardona

3rd Prize Cinéfondation Ex-aequo

  • Hinkerort zorasune (The fifth column) – Regie: Vatche Boulghourjian
  • Ja vec jesam sve ono sto zelim da imam(I already am everything i want to have) – Regie: Dane Komljen

Golden Camera

Palme d’or

  • Año Bisiesto – Regie: Michael Rowe

Thumbnail: © Brigitte Lacombe – graphic design Annick Durban

60. Berlinale – das Finale

22. Februar 2010 von stylist  
Kategorie Design & Technik

Die 60. Berlinale ist erfolgreich und mit einem neuen Besucherrekord am Samstagabend zu Ende gegangen. Rund 1.600 Gäste feierten im Berlinale Palast die diesjähren Sieger der Goldenen Bären und der Silbernen Bären, des Alfred-Bauer-Preises sowie des Besten Erstlingsfilms.

Die Internationale Jury, darunter Werner Herzog, die Regisseurin und Autorin Francesca Comencini, der Schriftsteller Nuruddin Farah, die Film- und Theaterschauspielerin Cornelia Froboess, der Produzent José Maria Morales, die Schauspielerin Yu Nan und Oscar-Preisträgerin Renée Zellweger, zeichnete den Film Bal (Honey) mit dem Goldenen Bären aus. Regie führte Semih Kaplanoglu, Türkei.

Bild: © Semih Kaplanoglu (Regie Semih Kaplanoglu)

Der Silberne Bär – Großer Preis der Jury wurde Regisseur Florain Serban mit dem Film Eu cand vreau sa fluier, fluier (If I Want To Whistle, I Whistle) zuteil. Den Preis der Besten Regie erhielt Roman Polanski für seinen Film The Ghost Writer, der derzeit in der Schweiz unter Hausarest steht. Stellvertretend für das Fernbleiben von Polanski nahmen die Produzenten Alain Sarde und Robert Benmussa den Silbernen Bären entgegen.

Bilder: © Kinowelt GmbH (Regie Roman Polanski)

Die Beste Darstellerin, ausgezeichnet mit einem Silbernen Bären, wurde Shinobu Terajima in Caterpillar (Caterpillar). Produzent Koji Wakamatsu nahm die Trophäe entgegen. In der Kategorie Bester Darsteller durften gleich zwei Männer den begehrten Silbernen Bären in Empfang nehmen. Zum einen war dies Grigori Dobrygin aus dem Film Kak ya provel etim letom (How I Ended This Summer), Regie führte Alexei Popogrebsky und zum anderen Sergei Puskepalis ebenfalls aus dem Film Kak ya provel etim letom (How I Ended This Summer).

Bilder: © Koktebel Film Company (Regie Alexei Popogrebsky)

Einen weiteren Silbernen Bären erhielten die Chinesen Wang Quan’an und Na Jin für das Beste Drehbuch des Films Tuan Yuan (Apart Together). Der letzte Silberne Bär an diesem Abend ging an Pavel Kostomarov für herausragende künstlerische Leistungen in der Kategorie Kamera. Regisseur Alexej Popogrebski nahm den Preis für seinen Kameramann stellvertretend in Empfang.

Den Alfred-Bauer Preis, ein Preis zur Erinnerung an den Gründer des Festivals, wurde Florain Serban für den Film Eu cand vreau sa fluier, fluier (If I Want To Whistle, I Whistle) verliehen.

Bild: © Florin Serban (Regisseur Florin Serban)

Der am Samstagabend verliehene Preis für den besten Erstlingsfilm ging an Babak Najafi für den Film Sebbe. Eine dreiköpfige Jury, bestehend aus Michael Verhoeven (Deutschland; Juryvorsitz), Darsteller Ben Foster (USA) und Produzentin Lorna Tee (Malaysia), entschied über den mit 50.000 Euro dotierten Preis, gestiftet von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten. Mitbewerber stammten aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und Generation.

Bild: © 2010 Garagefilm International AB (Regisseur Babak Najafi)

Erste Preise und Bären bei der 60. Berlinale

18. Februar 2010 von stylist  
Kategorie Design & Technik

Die Halbzeit der 60. Berlinale ist längst erreicht und die ersten Preise und Bären wurden in der Kategorie “Berlinale Shorts” verliehen. Zu dem wurde das Stipendium des DAAD Künstlerprogramms und der beste europäische Kurzfilm geehrt.

Berlinale Shorts – Den Goldenen Bär erhielt der schwedische Film Händelse Vid Bank

Inhalt: Banküberfall – 96 Darsteller improvisieren einen gescheiterten Banküberfall.
Jury-Entscheidung: Der Film zeigt eine Reflektion der heutigen Zeit und welchen Einfluss diese auf die Medien hat. Die Darsteller leisten nicht nur perfekte Arbeit in ihren Dialogen, sondern verleihen dem Film durch den Humor sehr viel Menschlichkeit.
Dreh: Es wurde mit nur einer Kamera gedreht. Ohne jeglichen Schnitt, wird in das Filmbild hinein- und herausgefahren so als würde eine Überwachungskamera ausgewertet werden.
Regisseur: Ruben Östlund

Berlinale Shorts – Den Silbernen Bär erhielt der israelische Film Hayerida

Inhalt: Einen passenden Grabstein in der Wüste zu finden, ist für die Familie, die ihren Sohn verloren hat, eine gute Art der Trauerbewältigung.
Jury-Entscheidung: Die Wahl der israelischen Wüste bietet den richtigen Boden zum Thema Verlust. Dem Regisseur Shai Miedzinski gelingt es geradzu perfekt den schwierigen Punkt Trauer in Bilder umzusetzen.
Dreh: Mutter und Schwester werden aus der eigenen Familie besetzt, was sich spürbar auf den Film auswirkt.
Regisseur: Shai Miedzinski
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Berlinale Shorts – Den europäischen Kurzfilmpreis erhielt der belgische Film Venus vs Me

Inhalt:
Jury-Entscheidung: Der experimentelle Versuch, Kindheitserinnerungen aus einer Innenperspektive zu erzählen und dabei Bilder und Sound eins werden zu lassen… Eine meisterhafte Einzelleistung der belgischen Regisseurin.
Regisseurin: Natalie Teirlinck
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DAAD Künstlerprogramm Berlin – Das Stipendium erhält Adrian Sitaru aus Rumänien für Colivia

Inhalt: Als der Sohn mit einer kranken Taube nach Hause kommt, verlangt der Vater vom Sohn, die sofortige Verlassung des Hauses der Taube. Doch der Sohn will für seine Taube einen Käfig haben.
Jury-Entscheidung: Der Regisseur, Adrian Sitaru, zeigt in 17 Minuten, eine perfekt geschnittene und getaktete Miniatur, die witzig, herzlich und sehr rhythmisch die drei Protagonisten porträtiert.
Regisseur: Adrian Sitaru hat bislang sowohl Kurzfilme als auch lange Spielfilme gedreht. Der Preis gibt ihm die Möglichkeit in drei Monaten eine neue Arbeit, im Rahmen des Künstlerprogramms, in Berlin zu machen.

In der Jury waren, Gründerin und Leiterin der Kurzfilmfestival Sao Paolo, Brasilien, Zita Caravalhosa, Chefredakteur des deutschen Magazins “Spex”, Max Dax und der britische Produzent Samm Haillay.

Bild: © by Natalie Teirlinck (Venus vs Me/Kurzfilmwettbewerb), Shai Miedzinski (Hayerida/Kurzfilmwettbewerb) und Ruben Östlund (Händelse vid bank/Kurzfilmwettbewerb)

Programmkino der 60. Berlinale

8. Februar 2010 von stylist  
Kategorie Design & Technik

Nur noch wenige Tage bis zum Festival der 60. Berlinale. Das Programm der Berlinale Kiez Kinos (Weißensee bis Zehlendorf) steht. Vom Freitag 12. Februar bis Sonntag 21. Februar läuft jeden Abend ein Film in den Berlinale Kiez Kinos. Prominente Filmschaffende wirken als Kinopate, wie zum Beispiel Senta Berger, Christian Petzold oder Tom Tykwer mit und stellen das Filmteam, darunter Wang Quan’an, Benjamin Heisenberg oder Lisa Lu, dem Publikum auf der Bühne vor. Unterstützt wird “Berlinale Goes Kiez” vom Medienboard Berlin-Brandenburg.

Das Programmkino der Film und Kinopaten

Freitag, 12. Februar im Odeon (Schöneberg):
Wettbewerbs-Beitrag:
Tuan Yuan (Apart Together, R: Wang Quan’an)
The Thin Red Line (Der schmale Grat, R: Terrence Malick) / Retrospektive
Film-Team: anwesend
Kinopate: Wim Wenders.
Bild: © Tuan Yuan / Mo Xiaoqi- Ling Feng
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Samstag, 13. Februar im Toni & Tonino (Weißensee):
Wettbewerbs-Beitrag:
Die Frau und der Fremde (R: Rainer Simon) / Retrospektive
Renn, wenn du kannst (R: Dietrich Brüggemann) / Perspektive Deutsches Kino
Film-Team: anwesend
Kinopate: Michael Verhoeven und Senta Berge
Bild: © DEFA-Stiftung Wolfgang Ebert / Kathrin Waligura

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Sonntag, 14. Februar im Neue Kant Kino (Charlottenburg):
Wettbewerbs-Beitrag:
Tanzträume – Jugendliche tanzen “Kontakthof” von Pina Bausch (R: Anne Linsel, Rainer Hoffmann) / Berlinale Special,
Film Road, Movie (R: Dev Benegal) / Generation
Submarino (R: Thomas Vinterberg) / Wettbewerb.
Film-Team: anwesend
Kinopate: Hans-Christian Schmid.
Bild: © K.H. Krauskopf

Montag, 15. Februar im Adria (Steglitz):
Wettbewerbs-Beitrag:
Die Friseuse (Doris Dörries Film) / Berlinale Special.
The Boy Who Wouldn’t Kill (R: Linus de Paoli) / Perspektive Deutsches Kino
Hollywood Drama (R: Sergej Moya) / Perspektive Deutsches Kino
Film-Team: werden erwartet
Kinopate: Andreas Dresen
Bild: © Constantin Film Verleih GmbH 2009 / Gabriela Maria Schmeide, Mathias Bothor
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Dienstag, 16. Februar im Hackesche Höfe Kino (Mitte):
Wettbewerbs-Beitrag:
En Ganske Snill Mann (A Somewhat Gentle Man) (R: Hans Petter Moland und Stellan Skarsgård)
Orly (R: Angela Schanelec) / Forum
Film-Team: answesend
Kinopate: Tom Tykwer
Bild: © Reinhold Vorschneider / Maren Eggert

Mittwoch, 17. Februar im Neues Off (Neukölln):
Wettbewerbs-Beitrag:
Neukölln Unlimited (R: Agostino Imondi, Dietmar Ratsch) / Generation
Yella (R: Christian Petzold) / Retrospektive
Film-Team: anwesend
Kinopate: Christian Petzold
Bild: © Volker Mai (Indifilm) / Hassan Akkouch, Lial Akkouch, Maradona Akkouch

Donnerstag, 18. Februar im Capitol Dahlem (Zehlendorf):
Wettbewerbs-Beitrag:
Bal (Honey, R: Semih Kaplanoglu) / Wettbewerb
Yi ye Tai bei (Au revoir Taipei, R: Arvin Chen) / Forum
Film-Team: erwartet
Bild: © Beta Cinema / Brian Wong, Lawrence Ko, Bo-Syuan Wang, Chin Lun Hsia

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Freitag, 19. Februar im Moviemento (Kreuzberg):
Wettbewerbs-Beitrag:
Amphetamine (R: Scud) / Panorama
Auf der anderen Seite der Leinwand – 100 Jahre Moviemento (Sondervorführung)
Paradise Later, Derby, A Perm, Suhaksihum,
El Segundo Amanecer De La Ceguera und Long Live The New Flesh (Spätvorstellung) / Berlinale Shorts
Film-Team: anwesend
Bild: © Amphetamine / Byron Pang, Thomas Price

Samstag, 20. Februar im Eva Lichtspiele (Wilmersdorf):
Wettbewerbs-Beitrag:
Die Ehe der Maria Braun (R: Rainer Werner Fassbinder) / Retrospektive
Die Fremde (R: Feo Aladag) / Panorama
Film-Team: answesend
Bild: © Die Fremde / Settar Tanriögen, Sibel Kekilli
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Sonntag, 21. Februar im Union Filmtheater (Köpenick):
Wettbewerbs-Beitrag:
Boxhagener Platz (R: Matti Geschonneck) / Berlinale Special
Der Räuber (R: Benjamin Heisenberg) / Wettbewerb
Film-Team: anwesend
Bild: © CWP Film (Volker Roloff) / Gudrun Ritter, Samuel Schneider

Bild (Thumbnail): Vorhang auf – The Curtain (Erste Skizze)

60. Internationale Filmfestspiele in Berlin

28. Januar 2010 von stylist  
Kategorie Design & Technik

Die Berlinale befindet sich im sechsten Jahrzehnt. Vom 11. Februar bis 24. Februar 2010 werden wieder bis zu 400 öffentliche Filme gezeigt, meist Premieren aus Europa oder der ganzen Welt. Mit dem neuen Hauptsponsor BMW AG, vorher Volkswagen, setzt die 60. Berlinale neue Zeichen beim Festival. Zu den weiteren Hauptsponsoren gehören das ZDF, L’Oréal Paris, TeSiro, Hugo Boss, ARD Degeto, TV Movie, TNT Film, RBB Fernsehen, Pictorion Das Werk, Weine.de, Vogue, Wall AG und die Brauerei Berliner Pilsener.

Zur Bewerbung konnten sämtliche Filme jeglichen Genres, Länge und Format eingesandt werden. Seit Mitte Januar steht die Liste, 26 nominierte Filme, zum Filmwettbewerb der 60. Berlinale fest. In sieben Sektionen, internationales Kino im Wettbewerb, Independent und Arthouse im Panorama, Forum, Generation, Perspektive Deutsches Kino, Berlinale Shorts und Retrospektive, werden die jeweiligen “Bären” vergeben. Pro Kategorie gibt es einen Sektionsleiter, der die volle Verantwortung für die Filmauswahl hat. Seine Entscheidungen trifft er zusammen mit Korrespondenten und Experten der Berlinale. Das vollständige Berlinale-Programm ist ab Anfang Februar auf der Webseite des Festivals einsehbar.

Neben der Film-Preisverleihung hat sich im Laufe der Zeit die Berlinale zum größten Festival für die Filmbranche etabliert. Daher ist es auch nur selbstverständlich, dass die auf der Berlinale integrierte Filmmesse “European Film Market” zum wichtigsten Business Event der internationalen Branche geworden ist. Hier trifft sich an 9 Tagen die Fachwelt, um über Neuerungen aus der Produktion und Entwicklung in der interantionalen Filmlandschaft zu informieren und Kontakte zu knüpfen und pflegen. Nicht zu letzt dient es auch als dazu um nötige Impulse für das anstehende Filmjahr zu bekommen.

Schon im dritten Jahr findet in den drei Häusern des HAU (Theater Hebbel am Ufer) der Berlinale Talent Campus statt, der das Ergebnis einer kooperativen Orientierung ist und von einem breiten Netzwerk kreativer Partner ermöglicht wird. Während der Filmfestspiele werden 350 junge Filmtalente aus der ganzen Welt nach Berlin eingeladen, die die Möglichkeit haben an Workshops und an Diskussionen mit Profis aus der Branche und namhaften Persönlichkeiten teilzunehmen. Dabei geht es um Know-How-Vermittlung, Teamwork und Ideenaustausch. In diesem Jahr steht der Berlinale Talent Campus unter dem Motto “Cinema Needs Talent: Looking for the Right People”. Ganz klar, eine Investition in die Zukunft des Films.

Weiterer Bestandteil des Festivals wird der Berlinale Co-Production Market sein. Ein Zusammentreffen von rund 500 erfahrenen internationlen Produzenten, Filmfinanziers, Filmverleihern, Vertreter von Förderinstitutionen, Weltvertrieben und Fernsehsendern, mit dem Ziel internationaler Initiierung von Koproduktionen. Der Berlinale Co-Production Market findet vom 14. bis 16. Februar im Abgeordnetenhaus von Berlin statt, gleich gegenüber vom Martin-Gropius-Bau.

Das Festival hat natürlich auch Specials zu bieten. Karten für die Galavorführung von Metropolis und für das Kulinarische Kino sind bereits in den Vorverkauf gestartet. Erhältlich sind diese bei Eventim und über die eigene Webseite der Berlinale. Zu dem wird die diesjährige Hommage Auszeichnung, der Goldene Ehrenbär, Hanna Schygulla und Wolfgang Kohlhaase gewidmet sein.

Hier noch ein paar Impressionen von der Berlinale 2009



Der Friedrichstadtpalast, Berlinale Spielstätte seit 2009

Jurypräsidentin Tilda Swinton und Dieter Kosslick bei der Eröffnungsveranstaltung

Preisträger und Jurymitglieder auf der Bühne bei der Abschlussveranstaltung

Goldener Bär für den Besten Film: La teta asustada (The Milk of Sorrow) – Regisseurin Claudia Llosa

Großer Preis der Jury – Silberner Bär (ex aequo): Alle Anderen (Everyone else) – Regisseurin Maren Ade

Bilder: © by Berlinale 2009 (Andreas Teich, Jan Windszus, Richard Hübner und Ali Ghandtschi)

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