Erste Preise und Bären bei der 60. Berlinale
18. Februar 2010 von stylist
Kategorie Design & Technik
Die Halbzeit der 60. Berlinale ist längst erreicht und die ersten Preise und Bären wurden in der Kategorie “Berlinale Shorts” verliehen. Zu dem wurde das Stipendium des DAAD Künstlerprogramms und der beste europäische Kurzfilm geehrt.
Berlinale Shorts – Den Goldenen Bär erhielt der schwedische Film Händelse Vid Bank
Inhalt: Banküberfall – 96 Darsteller improvisieren einen gescheiterten Banküberfall.
Jury-Entscheidung: Der Film zeigt eine Reflektion der heutigen Zeit und welchen Einfluss diese auf die Medien hat. Die Darsteller leisten nicht nur perfekte Arbeit in ihren Dialogen, sondern verleihen dem Film durch den Humor sehr viel Menschlichkeit.
Dreh: Es wurde mit nur einer Kamera gedreht. Ohne jeglichen Schnitt, wird in das Filmbild hinein- und herausgefahren so als würde eine Überwachungskamera ausgewertet werden.
Regisseur: Ruben Östlund
Berlinale Shorts – Den Silbernen Bär erhielt der israelische Film Hayerida
Inhalt: Einen passenden Grabstein in der Wüste zu finden, ist für die Familie, die ihren Sohn verloren hat, eine gute Art der Trauerbewältigung.
Jury-Entscheidung: Die Wahl der israelischen Wüste bietet den richtigen Boden zum Thema Verlust. Dem Regisseur Shai Miedzinski gelingt es geradzu perfekt den schwierigen Punkt Trauer in Bilder umzusetzen.
Dreh: Mutter und Schwester werden aus der eigenen Familie besetzt, was sich spürbar auf den Film auswirkt.
Regisseur: Shai Miedzinski
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Berlinale Shorts – Den europäischen Kurzfilmpreis erhielt der belgische Film Venus vs Me
Inhalt:
Jury-Entscheidung: Der experimentelle Versuch, Kindheitserinnerungen aus einer Innenperspektive zu erzählen und dabei Bilder und Sound eins werden zu lassen… Eine meisterhafte Einzelleistung der belgischen Regisseurin.
Regisseurin: Natalie Teirlinck
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DAAD Künstlerprogramm Berlin – Das Stipendium erhält Adrian Sitaru aus Rumänien für Colivia
Inhalt: Als der Sohn mit einer kranken Taube nach Hause kommt, verlangt der Vater vom Sohn, die sofortige Verlassung des Hauses der Taube. Doch der Sohn will für seine Taube einen Käfig haben.
Jury-Entscheidung: Der Regisseur, Adrian Sitaru, zeigt in 17 Minuten, eine perfekt geschnittene und getaktete Miniatur, die witzig, herzlich und sehr rhythmisch die drei Protagonisten porträtiert.
Regisseur: Adrian Sitaru hat bislang sowohl Kurzfilme als auch lange Spielfilme gedreht. Der Preis gibt ihm die Möglichkeit in drei Monaten eine neue Arbeit, im Rahmen des Künstlerprogramms, in Berlin zu machen.
In der Jury waren, Gründerin und Leiterin der Kurzfilmfestival Sao Paolo, Brasilien, Zita Caravalhosa, Chefredakteur des deutschen Magazins “Spex”, Max Dax und der britische Produzent Samm Haillay.
Bild: © by Natalie Teirlinck (Venus vs Me/Kurzfilmwettbewerb), Shai Miedzinski (Hayerida/Kurzfilmwettbewerb) und Ruben Östlund (Händelse vid bank/Kurzfilmwettbewerb)
