Eurovision Song Contest 2010 – Das Finale
30. Mai 2010 von stylist
Kategorie Design & Technik
Der Eurovision Song Contest 2010 ist vorbei und es war ein super Wettbewerb! Unsere Lena hat die Halle gerockt. Trotzdem bin ich noch der Meinung, dass Lena nicht so gut singen kann.
Update
Ich konnte mich am Samstag erst nicht entscheiden, ob ich nun das Testspiel oder ESC schauen sollte. In den Jahren zuvor habe ich mich eher weniger für den Eurovision Song Contest interessiert, aber in diesem Jahr war das irgendwie anders. Nach dem ich den Contest “Unser Star für Oslo” verfolgt hatte, habe ich doch etwas Blut geleckt.
Da das Testspiel bereits um 20 Uhr anfing, war die Entscheidung doch klar. Aber auf die erste Halbzeit hätte ich auch verzichten können. Allgemein war es nicht so spannend, auch wenn die Deutschen mit drei Toren gewonnen haben…
Die Show des Abends
So habe ich auch nur die ersten 15 Auftritte verpasst vom Eurovision Song Contest. Also kein Grund um Panik zu schieben. Lena war ja auch erst als 22. an der Reihe. Zwar schade das ich die Manga Band (Türkei) verpasst hatte, aber mit Rumänien und Armenien waren aus meiner Sicht noch coole Performances dabei. Lustig fand ich aber auch die “Share the moment” Aktion, als Lückenfüller für das Warten auf das Ergebnis. Eine Gruppe von Tänzern performte zum Titel “Glow” eine Dancing Show. Als so eine Art Lauffeuer begann nun eine Reise durch die europäischen Städte, in der begeisterte Fans den Flashmob Dance aufführten, bis ins Gemach der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit und zurück in die Halle.
Bei der Auswertung zeigte sich dann relativ schnell, dass der vorher so gut weggekommene Song von Lena (Satellite) die Nationen bewegt hatte. Auch wenn Deutschland von Armenien, Georgien, Israel, Moldau und Weißrussland keine Punkte erhalten hat. Die Sprachlosigkeit über ihren Sieg war Lena anzumerken. Aber was soll man auch schon großartiges Denken, wenn man solch einen Wettbewerb gewinnt? In ihren entferntesten Träumen hatte sie sich so einen Ausgang wohl nicht erträumt. Ihr ständiger Begleiter und Entdecker Stefan Raab würde sie auch gleich schon als Teilnehmerin für den ESC 2011 im eigenen Land benennen wollen. Schließlich geht es um die Titelverteidigung.
Doch auf der “Gegner”-Seite steht der fiinanzielle Rahmen. Aufgrund dessen auch die WM-Rechte verkauft werden mussten. Hatte der Sender (NDR) beim Eurovision Song Contest in Norwegen zwischen 25 und 30 Millionen ausgegeben, so muss in der kommenden Zeit mit drastischen Einsparungen gerechnet werden. Hoffentlich nicht zu Lasten der Bürger!
Eurosvision Song Contetst 2011
Ein Fortsetzung der Kooperation von dem öffentlichen-rechtlichen Sender NDR und dem Privatsender ProSieben wird es wohl geben. Jedoch wenn Lena direkt als Sängerin ins Rennen geschickt wird, dann würde eine Neuauflage von “Unser Star für Oslo” wegfallen… Alternativ könnte das Publikum bestimmen welchen Song Lena singen wird (Anmerkung S. Raab), aber ob das die Quoten bringt wie in diesem Jahr? Naja bis 2011 ist noch etwas hin und bis dahin wird man sich geeinigt haben, in welcher Stadt der Eurovsion Song Contest 2011 statt findet und wer für Deutschland an den Start geht. Ich bin jedenfalls gespannt!
Der Austragungsort
Die ersten Probleme wird es geben, wenn der Termin für 2011 auf den 21. Mai fällt, denn das wäre der gleiche Tag des DFB-Pokalfinalspiels, das turnusgemäß vom Ersten übertragen wird. Wird der Termin von der EBU bestätigt, dann käme nur Berlin als geeigneter Austragungsort in Frage, weil zum einen Hamburg und Köln an den Wochenenden ein Event geplant haben. Oslo hat weiterhin gezeigt, dass für den Eurovision Song Contest eine riesen Halle für mehrere Wochen, mit mehr als 10.000 Plätze, benötigt wird, was Hamburg wohl nicht bieten kann. Aber all diese Fragen werden sich frühestens Mitte Juni klären.
Grand Prix Gewinner
Germany, Lena Meyer-Landrut mit Satellite (246 Punkte)

Die Plätze
2. Türkei (170)
3. Rumänien (162)
4. Dänemark (149)
5. Aserbaidschan (145)
6. Belgien (143)
7. Armenien (141)
8. Griechenland (140)
9. Georgien (136)
10. Ukraine (108)
11. Russland (98)
12. Frankreich (98)
13. Serbien (82)
14. Israel (71)
15. Spanien (68)
16. Albanien (62)
17. Bosnien-Herzegowina (51)
18. Portugal (43)
19. Island (41)
20. Norwegen (35)
21. Zypern (27)
22. Moldau (27)
23. Irland (25)
24. Weissrussland (18)
25. Großbritannien (10)
Musik zum Eurovision Song Contest 2010
Musik
DVD
MP3-Musik
Ein vollständiger Bericht folgt in Kürze.
Quelle: SP-ON, NDR
Eurovision Song Contest 2010 – 1. Halbfinale
26. Mai 2010 von stylist
Kategorie Design & Technik
Der Run um den ESC 2010 SiegerIn hat bereits begonnen. Im ersten Halbfinale sangen gestern 17 Nationen, darunter Moldau, Russland, Estland, Slowakei, Finnland, Lettland, Serbien, Bosnien & Herzegowina, Polen, Belgien, Malta, Albanien, Griechenland, Portugal, Mazedonien, Weißrussland und Island um die Plätze für das Finale am Samstag, 29. Mai 2010 ab 21 Uhr.
Die Entscheidung im ersten Halbfinale lag dabei u. a. in den Händen der deutschen ESC-Jury, die stimmberechtigt war. Für Deutschland sind das Entertainer Hape Kerkeling, Sängerin Mary Roos, Songwriter Johannes Oerding, Hörfunk- und Fernsehmoderatorin Hadnet Tesfai und Programmchef von 1LIVE Jochen Rausch. Denn nur zehn Nationen pro Halbfinale kommen weiter ins Finale. Wie viel Punkte welche Länder im Finale erhalten wird allerdings zu gleichen Teilen vom TV-Publikum und der nationalen ESC-Jury bestimmt.
Eine Runde weiter sind folgende zehn Länder
- Bosnien-Herzegowina (Vukasin Brajic mit Thunder and Lightning)
- Moldau (Sun Stroke Project & Olia Tira mit Run Away)
- Russland (Peter Nalitsch mit Lost And Forgotten)
- Griechenland (Giorgos Alkaios & Friends mit OPA!)
- Portugal (Filipa Azevedo mit Há dias assim)
- Weißrussland (3+2 mit Butterflies)
- Serbien (Milan Stankovic mit Ovo je Balkan)
- Belgien (Tom Dice mit Me And My Guitar)
- Albanien (Juliana Pasha mit It’s All About You)
- Island (Hera Björk mit Je ne sais quoi)
Die Endrunde leider nicht erreicht haben Estland (Malcolm Lincoln mit Siren), die Slowakei (Kristina Pelakova mit Horehronie), Finnland (Kuunkuiskaajat mit Työlki Ellää), Lettland (Aisha mit What for?), unser Nachbar Polen (Marcin Mroziński mit Legenda), Malta (Thea Garrett mit My Dream) und Mazedonien (Gjoko Taneski mit Jas Ja Imam Silata).
Ich bin schon auf morgen Abend gespannt, wenn das 2. Halbfinale ausgetragen wird, wo weitere 17 Nationen um den Einzug ins Finale kämpfen. Der Sender Einsfestival übertragt ab 21 Uhr das “Battle” live. Zu dem wird es einen Internet Livestream geben auf eurovision.de Am Finaltag übertragt dasErste ab 21 Uhr den Grand Prix de Eurovision Song Contest 2010.
Die deutsche ESC-Jury
Hape Kerkeling
- Showmaster, Schauspieler, Moderator, Komiker, Buchautor, Synchronsprecher und Sänger
- Moderation Deutscher Vorentscheid (1989 bis 1991)
- Deutscher Jury-Vorsitzende (übernimmt Live-Punktevergabe)
“In diesem Jahr reizt die Punktevergabe besonders, weil wir eine unglaublich tolle Repräsentantin haben, die mit einem tollen Lied antritt und der ich die Daumen drücke. Und es reizt besonders, weil in der Tat die Möglichkeit besteht, dass Deutschland nach knapp 28 Jahren vielleicht, vielleicht den Pott wieder holt.”
Mary Roos
- Erfolgreichste deutsche Solo-Künstlerin
- Druchbruch mit “Arizona Man” (1970)
- Fünfmalige Teilnahme am deutschen Vorentscheid zum ESC
- Ein dritter Platz (1972) und ein 13. Platz (1984)
“Zum ersten Mal seit vielen Jahren trifft der Eurovision Song Contest in Deutschland bei Jung und Alt gerade wieder auf ein Rieseninteresse. Das freut mich sehr!”
Johannes Oerding
- Songwriter
- Gab 2009 mehr als 100 Livekonzerte
- Debüt-Album “Erste Wahl” erschien im März 2010
“Bislang hab ich´s ja nur vor dem Fernseher verfolgt. [...] Heute bin ich mittendrin und es gefällt mir. [...] Es ist für mich eine Ehre, ein kleiner Teil des größten europäischen Musikspektakels zu sein.”
Hadnet Tesfai
- gebürtige Eritreerin
- Moderationskarriere begann 1999 bei KISS FM
- Heute moderiert sie “Soundgarden am Abend”, MTV brand:neu” und “red!”
- Erfolgreich mit Djane Lady KlickKlack
“Als Nicole den European Song Contest 1982 gewann, kam meine Familie gerade nach Deutschland. [...] Jetzt, so viele Jahre später, ein Teil des ESC zu sein ist grandios und fühlt sich für mich so an, als ob sich ein Kreis schließen würde.”
Jochen Rausch
- Autor, Moderator, Fernseh- und Hörfunkredakteur beim WDR
- Mitbegründer von 1LIVE
- Vom Musikchef zum Programmchef zum Stellvertretenden Direktor des WDR-Hörfunks
- 1982 erste Plattenveröffentlichung
- 2008 Erstlingsroman “Restlicht” (Nomination für Glauser-Preis)
“2010 wird ein gutes Jahr für Deutschland: zuerst gewinnen die Deutschen den Eurovision Song Contest und dann in Südafrika die Fußballweltmeisterschaft.”
Impressionen vom Ersten ESC Halbfinale 2010
Quelle: presseportal.de
Bilder: © by Indrek Galetin (EBU)/Eurovision.tv
