Schweinegrippe lässt Absatz von Waschgel enorm ansteigen
26. August 2009 von stylist
Kategorie Essen & Trinken
Die Gefahr der Ansteckung an Schweinegrippe dürfte bald in Schulen und Kitas ansteigen. Denn Ende August enden in vielen Bundesländern die Sommerferien .
In Berlin sind alle Schulen und Kitas dazu angeleitet mehrmals täglich das Hände waschen ihrer Lehrer, Schüler und Kinder durchzuführen. Die hiesigen Gesundheitsämter werden stichprobenartig Kontrollen durchführen.
In Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Jugend und Bildung hat Regina Kneiding, Sprecherin Gesundheitverwaltung, Informationsmaterial für Schulen und Kitas zusammengetragen, um den richtigen Umgang mit der Schweinegrippe aufzuzeigen und nicht noch mehr Verwirrung entsteht. Aus den derzeitigen Informationen, die sich teilweise widersprechen, machten Kitas ihre eigenen Regeln und bestanden darauf, dass verschnupfte Kinder nur mit Grippetest in die Kita durften.
Solch ein Test ist aber nur dann notwendig, wenn die Kinder gerade von einer Reise zurückgekommen sind oder es schon Fälle im Verwandten- oder Freundeskreis gegeben hat.
Unter Umständen kann es aber auch zu Schulschließungen kommen, was man zu Beginn der Sommerferien schon in Berlin machen musste. Dies aber nur aufgrund von gehäuften Grippefällen. In anderen Ländern in Europa, Frankreich, plant man schon jetzt den Fernschulunterricht mit ein, wenn es zu Schulschließungen kommen sollte. Wobei es in Deutschland keine einheitlichen Strategien gibt. So hat jedes Bundesland seine eigenen Informationshefte.
Die Eltern müssen sich in jedem Fall darauf vorbereiten ihr Kind von der einen auf die andere Minute aus der Kita oder Schule abzuholen, sobald entsprechende Krankheitssymptome auftreten. Der Ausschluss besteht solange bis die Symptome abgeklungen sind. Daran lassen die Behörden keinen Zweifel. Auch in einem Familienurlaub mit Kleinkindern sollte man wachsam sein. Die Kleinen stecken sich schnell beim spielen mit anderen Kindern an. Gerade im Urlaub, wo man nicht immer kontrolliert, wo sich der Nachwuchs aufhält.
Der Verkauf von Waschgel lässt schon jetzt die Kassen höher schlagen. Bis zu 10 Millionen Produkte könnten dieses Jahr verkauft werden, das berichtete eine französische Tageszeitung. Im Vergleich zum vorherigen Jahr eine Verfünffachung. Immer mehr Apotheken, aber auch Zeitungshändler und Supermärkte platzieren die Gels in der Nähe der Kasse. Es ist aber noch umstritten, ob die Waschgels wirksamer sind als normales Wasser und Seife.
Quelle: Zeit Online
Bild: © by Andreas Morlok/Pixelio
