Resistenz bei Schweinegrippe

21. Dezember 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

Diese Nachricht, “Resistenz gegen Tamiflu” ließ nicht lange auf sich warten. Aus einer Uniklinik in Münster konnte jetzt die Resistenz vom Grippemittel Tamiflu bei zwei Patienten nachgewiesen werden. Nach der Verabreichung von Tamiflu beobachteten die Ärzte die Auswirkungen des Medikaments bei den Patienten und dokumentierten das. Anhand der Ergebnisse konnte nachgwiesen werden, wie schnell sich eine Resistenz gegen die aktuell verfügbaren Mittel aufbauen kann.
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Resistenz im Zusammenhang mit der Schweinegrippe Impfung bedeutet, die Veränderung des Virus während der Behandlung mit Tamiflu.
Daher wird davor gewarnt, das Medikament Tamiflu leichtfertig einzunehmen und es wirklich nur bestätigten Fällen des Schweinegrippe Virus die darüberhinaus auch chronisch krank sind, vorzubehalten.
Auch wenn in den letzen Wochen die Neuinfektionen eher abgeflaut sind, sollte die Schweinegrippe nicht verharmlost werden. Eine Impfung ist immer noch angebracht, da es ein guter Schutz ist, wenn die Medikamente im nächsten Winter ausgehen sollten und die Zahl der Infizierten erneut steigt.
Ich habe bis jetzt eine Impfung vor mir hergeschoben, weil ich es nicht für nötig gehalten habe. Trotz dieser Nachricht denke ich, dass ich weiterhin nicht zum Arzt gehen werde. Ich lebe gesund und bin es auch. Wasche mir so häufig es geht die Hände, wenn es mal nicht direkt geht, dann benutze ich ein Desinfektionsmittel für die Hände. Bisher ist alles super gelaufen und jeder Anflug einer Grippe konnte ich bisher abwehren. :)

Bild: © by Krümel/Pixelio

Mangelnde Lust für Schweinegrippeimpfung

31. August 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

Im Oktober sollte es eigentlich so weit sein für die Impfung gegen die Schweinegrippe. Lange war nicht klar, wer die Kosten für die Impfstoffung gegen die Schweinegrippe bezahlen würde. Doch schließlich einigte man sich darauf, das Bund und Länder die Kosten tragen sollen. Allerdings bleibt die Frage nach der Übernahme von Mehrkosten bei der Grippe-Impfung offen.

Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery glaubt, dass die Impfaktion kein Renner wird. Umfragen zur Folge nach werden nur etwa 15 bis 20 Prozent der Gesamtbevölkerung der Aufforderung folgen. Das liegt unter Umständen auch daran, dass viele der Bevölkerung, vorwiegend die junge Generation, die Schweinegrippe als eine harmlose Grippe mit mildem Verlauf sehen. Um diesem Irrglauben entgegenzuwirken, wollen in den nächsten Wochen das Robert-Koch-Institut und das Bundesgesundheitsministerium, in Zusammenarbeit, Informationskampagnen durchführen. Mit dieser Aktion sollen vor allem junge Menschen überzeugt werden, deren Wille einer Schweinegrippe-Impfung nur bei 28 Prozent liegt.


Im Fokus stehen aber vorerst Risikogruppen, wie chronisch Kranke, Schwangere und medizinisches Personal sowie Polizisten und Feuerwehrleute. Jedoch ist es das Ziel der Gesundheitminister auch Personen die keiner Risikogruppe angehören mit zu bevorzugen. Es macht den Anschein einer Panikmache oder? Zwar gibt es in anderen Ländern schon eine neue gefährlichere Formen der Schweinegrippe, wo Patienten auf Intensivstation behandelt wurden, weil die Krankeheit auf die Lunge geschlagen war, wie die WHO kürzlich bekannt gab, aber im Endeffekt ist es ein Spiel mit der Wahrscheinlichkeit. Entweder man wird krank oder auch nicht. Ich jedenfalls sehe keinen Sinn in der Impfung und werde mich daher mit mehrmaligem Hände waschen am Tag schützen. Alles Geldeintreibung der Pharmazie! Wie seht ihr das?

Schweinegrippe lässt Absatz von Waschgel enorm ansteigen

26. August 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

waschgelDie Gefahr der Ansteckung an Schweinegrippe dürfte bald in Schulen und Kitas ansteigen. Denn Ende August enden in vielen Bundesländern die Sommerferien .

In Berlin sind alle Schulen und Kitas dazu angeleitet mehrmals täglich das Hände waschen ihrer Lehrer, Schüler und Kinder durchzuführen. Die hiesigen Gesundheitsämter werden stichprobenartig Kontrollen durchführen.

In Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Jugend und Bildung hat Regina Kneiding, Sprecherin Gesundheitverwaltung, Informationsmaterial für Schulen und Kitas zusammengetragen, um den richtigen Umgang mit der Schweinegrippe aufzuzeigen und nicht noch mehr Verwirrung entsteht. Aus den derzeitigen Informationen, die sich teilweise widersprechen, machten Kitas ihre eigenen Regeln und bestanden darauf, dass verschnupfte Kinder nur mit Grippetest in die Kita durften.


Solch ein Test ist aber nur dann notwendig, wenn die Kinder gerade von einer Reise zurückgekommen sind oder es schon Fälle im Verwandten- oder Freundeskreis gegeben hat.

Unter Umständen kann es aber auch zu Schulschließungen kommen, was man zu Beginn der Sommerferien schon in Berlin machen musste. Dies aber nur aufgrund von gehäuften Grippefällen. In anderen Ländern in Europa, Frankreich, plant man schon jetzt den Fernschulunterricht mit ein, wenn es zu Schulschließungen kommen sollte. Wobei es in Deutschland keine einheitlichen Strategien gibt. So hat jedes Bundesland seine eigenen Informationshefte.

Die Eltern müssen sich in jedem Fall darauf vorbereiten ihr Kind von der einen auf die andere Minute aus der Kita oder Schule abzuholen, sobald entsprechende Krankheitssymptome auftreten. Der Ausschluss besteht solange bis die Symptome abgeklungen sind. Daran lassen die Behörden keinen Zweifel. Auch in einem Familienurlaub mit Kleinkindern sollte man wachsam sein. Die Kleinen stecken sich schnell beim spielen mit anderen Kindern an. Gerade im Urlaub, wo man nicht immer kontrolliert, wo sich der Nachwuchs aufhält.

Der Verkauf von Waschgel lässt schon jetzt die Kassen höher schlagen. Bis zu 10 Millionen Produkte könnten dieses Jahr verkauft werden, das berichtete eine französische Tageszeitung. Im Vergleich zum vorherigen Jahr eine Verfünffachung. Immer mehr Apotheken, aber auch Zeitungshändler und Supermärkte platzieren die Gels in der Nähe der Kasse. Es ist aber noch umstritten, ob die Waschgels wirksamer sind als normales Wasser und Seife.


Quelle: Zeit Online
Bild: © by Andreas Morlok/Pixelio

Hände waschen schützt vor Schweinegrippe

23. Juli 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

schweinegrippeMittlerweile hat die Schweinegrippe ja den Status Pandemie erlangt. Täglich kommen neu infizierte Menschen hinzu. Gerade jetzt zur Hauptreisezeit in Deutschland steigen die Zahlen weiter an. Die beliebten Urlaubsort leiden darunter. Eine Flaute macht sich breit. Die Einnahmen der Touristen bleiben aus. Viele Hotels müssen in diesem Sommer wahrscheinlich mit finanziellen Einbußen rechnen.
Doch ist es wirklich so schlimm? Die Gefahr, dass im Herbst eine noch gefährlichere Form des Schweinegrippe Virus zurückkommt, ist sie größer als am Anfang des Jahres? Wie steht es um Tamiflu, dem Medikament das derzeit gegen die Schweinegrippe eingesetzt wird? Schaffen es die Forscher einen Impfstoff zu entwickeln? Fragen über Fragen die uns momentan wohl kaum einer beantworten kann, oder?

Nun wir können Ihnen die Angst etwas nehmen. Tom Jefferson, ein britischer Arzt und Epidemiologe, der seit 15 Jahren für die internationale Cochrane Collaboration, einem unabhängigen Netzwerk von Wissenschaftlern der Industrie und Interessenverbände, arbeitet, könnte uns Einschätzungen über die Schweinegrippe geben.
Jahrelang hat er Studien ausgewertet um herauszufinden, warum beispielsweise die Welt in Furcht vor der nächsten Grippe-Pandemie lebt, warum Seuchenkontrollbehörden die Aktivität von Influenza-Viren messen, und ob sie wirklich so gefährlich sind?
Schließlich fand er heraus, dass im Durchschnitt nur sieben Prozent der grippeartigen Erkrankungen von Influenza-Viren ausgelöst werden. Wo hingegen 93 Prozent von über 200 verschiedenen anderen Erregern erzeugt werden. Die jährliche Rate der “Grippetoten” in Deutschland zeigt, dass viele Menschen auch an den anderen genauso tödlich wirkenden Erregern verstorben sind.

Für Jefferson gibt es dafür keine wissenschaftliche Begründung, sondern nur eine Wirtschaftliche, die da Geld heißt! Es gibt nämlich gegen die Influenza-Viren einen Impfstoff und Medikamente. Allerdings gibt es für all die anderen Erreger der grippeartigen Symptome weder einen Impfstoff noch Medikamente. Was natürlich die Pharmaindustrie sehr freut.

Offen sei jedenfalls noch, ob die Schweinegrippe Impfung tatsächlich was bringt, dies kann aber nur der Ernstfall zeigen. Jefferson ist weiterhin zu dem Entschluss gekommen, dass Tamiflu im Durchschnitt die Dauer einer Grippe nur um einen Tag verkürzt. Die Nation gibt trotzdem Milliarden Beträge für die Bereitstellung eines Impfstoffs und für das Medikament Tamiflu aus.

Laut Jefferson gibt es aktuell einen viel einfacheren und vor allem billigeren Weg sich vor der Schweinegrippe zu bewahren. Stichwort Händewaschen! Häufiges Händewaschen oder das Tragen eines Mundschutzes halten mögliche Viren davon ab überhaupt übertragen zu werden. Während der Sars-Epidemie wurden mehrere Studien durchgeführt, die zum Ergebnis kamen, dass solche einfachen Mittel etwas bringen. Außerdem können so auch andere Erreger gar nicht erst an den Körper kommen.

Quelle: Spiegel
Bild: © by Manuel Gäck/Pixelio

Die Schweinegrippe – Infos, Facts und Hintergründe

28. April 2009 von stylist  
Kategorie Essen & Trinken

Die Schweinegrippe, oder kurz der Virus H1N1 hält die ganze Welt in Atem. Die neue Grippeart, die für viele Menschen tödlich enden kann, breitet sich rasant aus. Lebelifestyle ist zwar grundsätzlich nicht mit dem Thema Krankheit befasst, dennoch möchten wir in diesem Artikel die Hintergründe erklären, Infektionswege aufzeigen und Fakten zur Schweinegrippe zusammentragen.

In diesem Artikel werden wir versuchen, die wichtigsten Fragen rund um den Erreger H1N1 zu klären: Woher kommt die Schweinegrippe, wie ansteckend ist die Schweinegrippe, wann kommt sie nach Deutschland und noch einige Fragen mehr.

Woher kommt die Schweinegrippe? Wie ist sie entstanden?

Um die Frage zu klären, woher diese neue Art der Grippe kommt und wie sie entstanden ist, müssen wir uns zunächst kurz mit den genetischen Eigenheiten von Mensch und Schwein auseinandersetzen. Die Wissenschaft hat festgestellt, das Hausschweine und Menschen einen sehr ähnlichen Gen-Code besitzen. Dass bedeutet, das Krankheiten, welche einen Menschen befallen können, genauso gut auch ein Schwein befallen können – und natürlich umgekehrt.

Der Infektionsweg – von der Vogelgrippe zur Schweinegrippe

Somit ist deutlich, dass auch Schweine sich mit einer Grippe/Erkältung anstecken können. Der Infektionsweg ist hier denkbar simpel, stammt das Schweinegrippevirus doch vom bekannten Vogelgrippe Virus ab. Mit der Vogelgrippe verseuchte Vögel verunreinigen mit ihrem Kot auch die Bereiche in denen Schweine gehalten und mit Fressen versorgt werden. Durch die Nahrung nimmt das Schwein den H1N1 Erreger auf und ist somit mit dem Virus infiziert. Das Schwein hat zu diesem Zeitpunkt eine “Erkältung”.

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